Bad

Dienstag, 30 Dezember 2008

Was mache ich so in den letzten Tagen?

Ich gehe natürlich regelmäßg in den Baumarkt, einmal täglich muss schon sein, natürlich auch vor und nach den Feiertagen. Am 24.12 war ich natürlich auch noch schnell dort um PVC zu kaufen.

Die Entscheidung für PVC habe ich mir nicht leicht gemacht. Ab dem 23.12 bin ich in den verschiedensten (Bau-)märkten gewesen und das einzige Ergebnis der Verkaufsgespräche war, dass alles nicht so recht geeignet ist, aber was besseres ist den lieben Verkäufern nicht eingefallen. Zum PVC meinte die eine er wäre nicht wasserfest genug, dem anderen war er zu dicht und es schimmelt dahinter, usw. Ich habe noch zwei Alternativen gefunden, einen wasserfesten Putz, um ein Bad fliesenlos zu gestalten und Kunststoffabdeckungen von Gartenhäusern. Der Putz war mir nicht elastisch genug, wenn man überhaupt von elastisch sprechen kann und die Kunststoffplatten zu teuer (ca. 350?). Es waren Platten zum Gartenhaus decken, die auch noch durchsichtig waren und man meine verschiedenen Holzplatten gesehen hätte. Um das zu verhindern hätte ich sie noch lackieren müssen und irgendwann war mir das dann alles zu blöd. Im Endeffekt bin ich wieder beim PVC gelandet, doch auch hier einen halbwegs schönen Boden zu finden, den man auch an die Wand kleben kann, war nicht so leicht. Mit der Wahl bin ich jetzt allerdings doch sehr zu frieden, es ist ein mediteraner Ton mit einer Art “Wischtechnik”.

Die Profilösung fürs Bad ist wohl Translining wie docscharmann es hat machen lassen. Das ist ein dauerelastischer Kunststoff, der in mehreren Schichten aufgesprüht wird. Ich hatte da ein super Beratungsgespräch mit der Firma, allerdings war mir das doch zu teuer.

Das Verkleben des PVCs hat gut geklappt, Pattex hält einfach gut ;-) Das Anpassen an die Badform war nicht ganz einfach, aber hat jetzt doch noch gut funktioniert. Die einzelnen Elemente meines Badsystems “TFT” sind inzwischen mit der Aluwand vernietet und das Klo hat Strom und Wasser bekommen. Das Klo (Thetford C-403L) scheint doch keine eigene Pumpe zu haben, sondern nur ein Relais, das z.B. eine Tauchpumpe anwirft. Was es bei meiner Druckpumpe macht konnte ich noch nicht testen, ich hoffe es öffnet wenigstens parallel noch ein Ventil, sonst hab ich grad ne Dauerspülung! Ein weiteres Stromkabel habe ich in den Spiegelschrank verlegt, weil dort noch eine Mulde für eine Lampe ist, leider habe ich bisher noch keine perfekt Passende im Katalog gefunden.

Das Hauptproblem ist wohl das Waschbecken. Dort habe ich den Mischer und den Brausenhalter montiert, doch es ist eine riesen Fummelei im Waschbecken die Wasseranschlüsse zu befestigen. Dadurch, dass der Mischer innen mit einer Mutter gegengezogen wird und die Mutter nicht über alle drei Schläuche passt geht es leider nur so. Die Anschlüsse sind aber leider einfach zu dicht beieinander und es klappt einfach nicht, weil die Schlauchschellen sich verhaken, usw.. Leider klappt es auch nicht, dass der Duschschlauch sich im holen Waschbecken verteilt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Er verkeilt sich immer und irgendwie klappt da alles nicht so wie das geplant war. Der Schlauch würde einfach lieber nach unten durchhängen und nicht um die Ecke müssen ;-) störrisches Teil! Das Klappen des Waschbeckens will auch nicht so recht, nur mit dem vorhandenen Abwasserschlauch war es kein Problem, für zwei weitere ist aber einfach zu wenig Platz. Diese Badwand ist leider nicht ganz so durchdacht, ich weiß jetzt warum der Hersteller keinen Wasserhahn vorgesehen hat. Aber ein Waschbecken ohne Wasserhahn ist auch ein “bisschen” blöd. Leider habe ich auch keinen anderen Platz für Brause und Wasserhahn…

Ansonsten wünsche ich noch allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Happy Birthday

Samstag, 27 Dezember 2008

Vor genau einem Jahr habe ich odimobil in Hannover abgeholt und der ganze Spaß/Horror hat begonnen! 

Die Arbeiten verlaufen zwar nicht ganz “on time”, schließlich dachte ich, dass es mit ca. 300 Arbeitsstunden getan ist, aber immerhin geht es halbwegs stetig voran und die große Fahrt verschiebt sich hoffentlich nur um ca. ein Jahr ;-)

endlich eine Umweltplakette

Samstag, 13 Dezember 2008

Zu früh gefreut, leider keine offizielle, dafür eine lustige bei dem ganzen Umweltzonen-Schwachsinn. Dieses schöne Stück habe ich gerade bei ebay ersteigert und wird zukünftig in meiner Windschutzscheibe thronen! Es gibt sie bei ebay in vielen Varianten und Farben ;-)

schwarze-umweltplakette

RSS-Tutorial

Freitag, 12 Dezember 2008

Erst einmal vorab, irgendwie denke ich immer, dass es nichts zu schreiben gibt und dann sind die Beiträge doch immer ewig lang…

Tutorial trifft es vielleicht nicht ganz, es soll eine kleine Einführung und Erläuterung zum Thema RSS sein. Seitdem ich meinen Blog auf eine gescheite Basis, nämlich wordpress, gestellt habe, habt ihr ja die Möglichkeit mein “Verzapftes” zu abonnieren. Dies hatte ich in meinem Beitrag zum Blog-Umzug kurz erwähnt. Also warum das alles? Einige wissen noch nicht so genau was RSS ist und daher hier eine kurze Einführung, denn es kann euch das Leben viel leichter machen!

Was ist überhaupt RSS?

RSS ist ein Service einer Website, der es ermöglicht Nachrichten, beispielsweise eines Blogs, zu abonnieren. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht ständig auf die Homepage gehen muss um nach Neuigkeiten zu schauen. Heutzutage gibt es im Internet ja so viel Interessantes, dass das einiges an Zeit sparen kann. Mit RSS wird die Überschrift, ein Link zum Artikel und meist ein Textanriss (vereinfacht) zu euch nach Hause geschickt und ihr seht, ähnlich wie bei neuen E-Mails, wenn es einen neuen Artikel gibt. Das Gute dabei ist, dass niemand eine Antwort erwartet, ihr lest einfach, wenn es euch passt. Um das doch korrekt zu erklären ist RSS ein Pull-Verfahren, d.h. euer Computer fragt bei einem Server nach Aktualisierungen. Tiefer wollen wir jetzt mal nicht gehen, denn es ist gleichgültig für die Anwendung ;-)

Was braucht ihr?

Um RSS Feeds (so heißt die Bereitstellung eines RSS-”Abonnements”) zu empfangen bzw. lesen zu können ist ein RSS-Reader empfehlenswert. Für Windows gibt es z.B. das kostenlose Programm FeedDemon, für andere Plattformen bietet der Hersteller newsgator weitere Programme an. Man kann RSS-Feeds auch direkt im Browser oder mit vielen E-Mail-Programmen lesen. Es gibt noch zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten wie z.B. in Bildschirmschonern oder für mobile Geräte.

Ihr müsst dann nur noch in eurem favorisierten RSS-Reader meinen BLOG hinzufügen, indem ihr diesen Link: http://blog.odimobil.de/feed/ hinzufügt. Die Adresse findet ihr auch in der rechten Navigationsleiste unter RSS –> “Artikel-Feed (RSS)“. Dann könnt ihr gleich weitere interessante RSS-Feeds hinzufügen, die euch interessieren z.B. kann man die Beiträge der Busfreaks abonnieren! Haltet einfach mal Ausschau nach “RSS” und ihr werdet es häufig finden, die Tagesschau-Artikel kann man auch abonnieren und und und

Wer mehr zum Thema RSS wissen möchte kann sich bei wikipedia weiterbilden.

Ich hoffe, dass ich das halbwegs verständlich erläutern konnte. Falls ihr Fragen habt könnt ihr einfach ein Kommentar zu diesem Artikel am unteren Ende hinterlassen (auf “Keine Kommentare” klicken) und ich versuche die Fragen zu beantworten, so kann jeder von den Fragen und Antworten profitieren. Natürlich könnt ihr gerne viele andere Kommentare zu meinen Artikeln hinterlassen, ihr müsst euch dazu nicht registrieren oder ähnliches. Wenn euch Ideen einfallen was ich besser machen könnte oder ihr etwas anderes los werden möchtet nur raus damit!

OK, mehr Artikel gibt’s heute nicht mehr, keine Sorge…

“Baufortschritt”

An den Gänsefüßchen sieht man es schon, ich bin mit dem Arbeitsergebnis von letztem Wochenende nicht ganz zufrieden, weil der vorher/nachher Effekt nicht so groß ist… Aber das ist ja schon häufiger vorgekommen! 

Ich habe endlich mein Boiler-Abwasserproblem gelöst und bin auch sehr zufrieden damit. Noch mal ganz kurz die Problematik: Mein Boiler hat ein 1/2″ Außengewinde als Abfluß und daran wurde ein Abwasserhahn zur Entleerung und ein Überdruckventil mitgeliefert und montiert. An den Ablaßhahn konnte man die 10/12mm Frischwasserschläuche befestigen und damit wollte ich über ein 19mm Schlauch auf mein Abwasserrohr kommen. Ja klingt abgefahren, aber es war die einzige Methode mit vorhandenen Teilen aus dem Campingkatalog am Abwasserrohr anzukommen… (hauptsächlich weil es keine “Rohr<–>Gewinde Übergangsstücke” gibt) Da mir das aber nicht gefallen hat wegen zu vieler Übergänge, etc. bin ich durch den Baumarkt geschlendert und habe in der Heizungsabteilung ein Teil gefunden, dass auf der einen Seite ein 3/4″ Innengewinde hat und auf der anderen Seite ein 22mm Rohr zum verlöten. Naja, die Maße passten nicht ganz zu meinem Abwasserrohr, aber ich dachte ich versuche mein Glück zu Hause es aufzupresssen. Also Metallteil im Gefrierfach eingefroren und Abwasserrohr kurz zuvor mit dem Heißluftföhn erhitzt und dann schnell zusammengepresst… Beim ersten Versuch ging es schief, das Rohr hatte ich zu stark erhitzt und man konnte dem Kunststoffrohr gut ansehen, dass es wieder in seinen Originalzustand zurück wollte und das war definitiv nicht die Rohrform ;-) Beim zweiten Versuch hat es super geklappt und so hatte ich den perfekten Übergang zum Abwasserrohr. Einen neuen Hahn in angemessener Größe habe ich mir auch noch gekauft und dann konnte es weitergehen. Das ganze zusammen zu wurschteln und dicht zu bekommen war die nächste und langwierige Aufgabe. Alle Gewinde wurden mit Hanf und Neofermit abgedichtet und dürften jetzt super dicht sein. Meine vorherigen Versuche mit Teflonband waren nicht sonderlich erfolgreich. 

Über den Ausgang an ihren Boilern hat sich meiner Meinung nach die Firma Elgena nicht so viele Gedanken gemacht. Wenn man deren “Vorschlag” aus Hahn und Überdruckventil angeschraubt hat kam man kaum bis überhaupt nicht mit Schläuchen oder Rohren an deren Anschlüsse, daher habe ich jetzt den Boiler “höher gelegt” und komme jetzt gut unterhalb des Boilers an alle Anschlüsse. Außerdem klappt das so viel besser mit der Schräge des Abwasserrohrs. 

Damit das gesamte Gewicht des Boilers (gefüllt ca. 13,5kg) nicht dauerhaft auf den eingeklebten Radkasten drückt, habe ich mühselig einen “Träger” an den Seitenwänden befestigt worauf der Boiler jetzt sitzt. Der nachträgliche Einbau erforderte doch eine große Portion Akrobatik zwischen Gasrohren und Schränken abzutauchen und ihn zu verschrauben. 

Apropos Träger, in einem Eisenwarengeschäft war ich auch noch und habe nach geeigneten Stützen für mein durchhängendes Dach gesucht. Das Lager war voller wunderschöner, 6m langer, Stahl-T-Träger und anderer Stangen. Bisher konnte ich mich noch nicht für eine Form entscheiden, von der Krafteinwirkung her dürfte ein T-Träger wohl am geeignetsten sein? Vielleicht ist es sogar möglich diesen im Isolator zu “versenken”, sodass man später ihn kaum noch unter der Stoffverkleidung sieht…

Ansonsten habe ich es noch geschafft die Radkästen abzuisolieren, die ich aus irgendwelchen Gründen in der Haupt-Isolierungszeit vergessen hatte. 

Ich merke doch jetzt immer wieder, dass man beim nächsten Wohnmobilausbau (der wohl nicht in nächster Zeit sein wird) einiges anders angehen und vielleicht so manche Schwierigkeit früher erkennen würde. Aber egal, aus Fehlern oder Problemen lernt man ja immerhin ;-)

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