Leuchtweitenregulierung

Donnerstag, 15 Juli 2010

Da es hier den Anschein haben mag, dass nichts mehr passiert in Sachen Umbau/Ausbau, blogge ich mal etwas nach. Wirklich viel Zeit habe ich in letzter Zeit wirklich nicht gehabt, aber ab und zu konnte ich doch etwas basteln. Da im September der TÜV wieder fällig ist und ich seit dem letzten TÜV-Termin schon an diesem Projekt weiter machen wollte, geht es nun weiter mit dem Umbau der Leuchtweitenregulierung (LWR) auf eine elektrische Version.
Zur Rekapitulation:
Es passen die LWR Stellmotoren vom Golf 2 in die Schweinwerfer des Bremers, wenn man den Hydraulikzylinder aus diesem entfernt. Meine bisherigen Probleme waren, dass der Abstand zwischen Reflektor (an dem der Zylinder bzw. jetzt der Stellmotor befestigt ist) und Gehäuse nicht passt. Die Stellmotoren bewirken, zumindest bei meiner Befestigungsmethode, dass der Reflektor nach oben “schaut” und somit die Scheinwerfer nicht die Straße, sondern mehr den Himmel beleuchten. Das kann entweder daran liegen, dass meine Befestigungsmethode von Motor zu Reflektor nicht ideal ist oder, dass nicht die Stellmotoren vom Golf 2 verbaut werden sollten, sondern die vom Golf 3. Diese unterscheiden sich kaum, jedoch ist der Abstand beim Stellmotor vom Golf 3 zwischen Motorgehäuse und Gewindestange kürzer, als bei der Golf 2 Version. Hier mal ein Vergleichsbild:

Links ist der Motor vom Golf 3 zu sehen, man erkennt ihn an der weißen Kunststoffausführung. Rechts der Motor aus einem Golf 2 oder anderen Modellen dieser Baujahre mit einer Metallgewindestange.
Auf jeden Fall wollte ich das Projekt endlich mal dem Ende näher bringen und habe mal abends meine beiden Scheinwerfer zerlegt. In einem hatte ich ja schon mal testweise einen Motor eingebaut, der andere war noch in originalem Zustand mit Zylinder. Leider habe ich den zweiten Stellmotor verschlammt und konnte nur ein paar Fotos machen. In der Zwischenzeit hab ich mir aber neue bei ebay besorgt und werde sie dieses Wochenende einbauen. Dieses mal habe ich auch die Stecker vom Kabelbaum bekommen, sodass ich mir nichts mehr zusammenlöten muss. Den Originalschalter bzw. Poti habe inzwischen auch, denn mein 10 kOhm Poti hatte damals nicht wirklich zufriedenstellend funktioniert. Angeblich würde aber ersatzweise auch ein 20kOhm Poti funktionieren.
So sieht das ganze aus:
Originalzustand mit Zylinder:

Stellmotor und Zylinderreste im Vergleich:

Hier ist der Reflektor zu sehen und an dem weißen Kunststoffteil war der Zylinder befestigt. Die beiden muss man mit sanfter Gewalt trennen. Dann habe ich das Kunststoffteil aufgebohrt und die Gewindestange vom Motor durchgesteckt. Diese kann man dann wieder in den Motor einschrauben und je nachdem wie weit man sie reinschraubt, lässt sich sie “Grundeinstellung” festlegen.

Leider ist die Grundeinstellung immer noch zu “hoch”, auch wenn man die Schraube komplett in den Motor einschraubt. Daher werde ich sie wohl einfach am Wochenende kürzen, dann sollte es klappen.
Soweit das Update in Sachen LWR, weitere folgen in Kürze…

Auspuffarbeiten abgeschlossen

Donnerstag, 1 Juli 2010

Gestern hab ich endlich die Arbeiten am Auspuff abschließen können und habe – hoffentlich für ne Weile – das letzte mal den Auspuff ab- und wieder anmontiert.

Das Abnehmen ging leichter als gedacht. Ich hatte die Befürchtung, dass ich die Rohre dank der angezogenen Schellen und möglicher Verformung kaum mehr auseinander bekomme, aber mit leichter Gewalt war die Verbindung wieder trennbar. Das lange Rohr vom Krümmer zum s-förmigen Rohr konnte ich montiert lassen und habe nur den Rest abgenommen.

So sah das Provisorium aus:

Hier fehlte mir ja vor dem Italienurlaub das passende Endstück und daher hatte ich aus den verrosteten Resten eins zusammengeflext, was aber schon sehr löchrig war und den TÜV, der bald ansteht, wohl nicht erfreut hätte ;-)

Dann alles zerlegen und das neue Endstück testen und siehe da es passt! Allerdings benötigt man dennoch eine Schelle o.ä. zwischen dem Endstück und dem Topf, da man ja dort keine Halterung mehr braucht, die gleichzeitig die Rohrverbindung zusammenquetscht. Man könnte es natürlich auch einfach verschweißen, aber das wollte ich ja umgehen. Auf jeden Fall ist die Halterung des kurzen Endstücks genau an der richtigen Position. Dann habe ich noch zwischen die Rohrverbindungen das Holts Fire Gum geschmiert und den herausquillenden Rest außen herum verschmiert. Das Zeug soll dann bei Hitze die Verbindung zu 100% verschließen.
Leider konnte ich odimobil nicht anwerfen, weil ich intelligenterweise den Autoschlüssel vergessen hatte. Daher muss ich einen letzten Dichtigkeitstest vertagen. Beim bisherigen Provisorium waren leichte Rußspuren an den Übergängen sichtbar!
Hier noch ein Bild vom aktuellen Stand:

Als nächstes steht übrigens der Umbau der LWR auf eine elektrische Variante an. Die Scheinwerfer habe ich schon ausgebaut und werde diese bei nächster Gelegenheit zu Hause umbauen.

Odimobil hat übrigens seit ein paar Wochen einen neuen Stellplatz in einer Maschinenhalle, wo ich jetzt auch arbeiten kann. Das wichtigste ist aber, dass es wieder unter einem Dach steht, denn dicht ist was anderes! Als es noch so stark geregnet hatte vor ein paar Wochen kam wieder Wasser im Bad am Dachfenster rein. Außerdem irgendwo bei der Hecktür und auf halber Kofferhöhe auf der Fahrerseite. Also auch hier eine Baustelle um die ich mich in der nächsten Zeit kümmern muss!

honeypot@odimobil.de