Feiertagsplanungen

Mittwoch, 16 Dezember 2009

In den letzten Tagen habe ich mich abends mal wieder theoretisch mit odimobil beschäftigt und an zwei Punkten weiter gearbeitet:

Punkt 1 ist die Innenraumverkleidung, denn so langsam könnte das viele schwarz weichen. Doch welcher Stoff und vor allem welche Farben?

Bei Reimo gibt es nicht wirklich viel Auswahl und das Standard-grau ist zwar nicht schlecht, aber mir persönlich etwas zu wenig Farbe.

Also habe ich mich im www auf die Suche nach Polsterstoffen o.ä. gemacht und siehe da, es gibt Händler, die sogar speziell für Autos und Wohnmobile Stoffe im Angebot haben! Viele Shops haben mir entweder von der Aufmachung und/oder vom Angebot her nicht gefallen, doch beim Polstereibedarf Online bin ich fündig geworden. Hier gibt es viele – aus meiner Sicht – schöne Farben und das beste ist, sie verschicken kostenlos Muster. Ich stelle mir vor, dass die Wände “farbig” werden, allerdings nicht zu kräftig und dunkel, aber dennoch etwas Farbe in odimobil bringen. Die Decke hingegen will ich in einem weiß oder grau halten, damit es nicht drückt. Natürlich sollte sich die Farbe weder mit dem Holzton noch mit den gelb lackierten Elementen beißen. Folgende Farben haben wir uns mal schicken lassen:

Für die Decke:

Weiß New EvolutionMonza Silber

Für die Wände:

Monza Blau, Orange, Madrid Orange, Bordeaux

Die Reihenfolge spiegelt auch unsere Favoriten wieder, d.h. momentan wird es Monza Blau + Weiß New Evolution… Das Zuschicken lassen der Muster hat sich als sehr klug heraus gestellt, denn natürlich weichen die Farben real teilweise erheblich von den Fotos ab. Z.B. das Monza Silber ist noch deutlich dunkler und grauer, das Bordeaux ist schon sehr gestreift und das Orange ist mehr ein Braun/Terrakotta-Ton. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit die Farben im WoMo zu betrachten, d.h. wir werden in Ruhe über die Feiertage uns einige Meinungen einholen und dann entscheiden!

Punkt 2 ist der Hifi/Audio Bereich, eigentlich ein Wunder, dass ich es so lange mit einem Radio ohne Kassetten/CD-Player ausgehalten habe, aber der Hauptgrund ist, es war einfach zu laut ;-) Nicht, dass es viel besser geworden ist, aber die neue Taktik heißt lauter sein als odimobil! Daher habe ich mir ein schönes Radio heraus gesucht, das Kenwood KDC-BT6544U mit einigen Spielereien wie 3 Vorverstärkeranschlüssen, iPod Integration, Bluetooth Freisprechfunktion, usw. Ich glaube nicht, dass ich bei dem Lärm telefonieren kann, aber man kann es ja mal versuchen und es ist ein nettes Spielzeug! Wichtiger ist mir aber der frontseitige Klinke-Line-In-Anschluß den ich benutzen werde, wenn ich das iPhone als Navi und iPod während der Fahrt einsetze. Vor den vielen Reisen im Sommer hatte ich mir das App MobileNavigator von Navigon in der Europaversion gegönnt und bin im Großen und Ganzen nach den vielen Kilometern zufrieden. Durch die iPod Integration in der Navisoftware wird immer schön die Musik herunter geregelt, wenn die Navistimme eine Ansage macht, so wie man das auch von den integrierten Auto-Navigationssystemen kennt. Den Sound kann ich dann eben direkt vom iPhone Kopfhörerausgang ins Radio einspeisen und daher ist dieser Standardanschluß schon mal sehr wichtig. Der USB Anschluß würde dann wohl mehr im Stand benutzt werden um das iPhone damit zu verbinden, denn das Radio hat eine Fernbedienung und kann jeden iPod steuern. Ohne ins Fahrerhaus zu müssen kann ich dann bequem vom Wohnraum aus das iPhone steuern. Leider ist es eine Infrarotfernbedieung und sobald die Alutür zu ist wird das fernsteuern auch sein Ende haben. Ein Radio mit Funkfernbedienung habe ich leider bisher nicht gefunden und ob ich irgendwann einen zweiten Infrarot Empfänger im Wohnraum installiere, muss ich mir dann mal überlegen, wenn es soweit ist! Ansonsten hat es noch viel mehr Features, z.B. eine ?High Way?-Sound-Korrekturschaltung zur Minimierung von Fahrgeräuschen, wie genau das funktioniert konnte ich noch nicht herausfinden, aber normalerweise werden die Werksradios wohl Informationen vom BUS über Drehzahl, etc. bekommen, was ich dem Radio wohl nicht bieten kann. Es hat aber natürlich auch ein integriertes Mikro für die Freisprecheinrichtung, denke aber wohl nicht, dass es auch dazu verwendet wird. Ich werde es mal abwarten und testen!

Damit ich gegen odimobil lärmtechnisch ankomme, habe ich zwei 3-Wege JBL Lautsprecher bestellt mit je 100W Leistung. Von einem gesonderten Subwoofer habe ich vorerst aus Platzgründen Abstand genommen, ließe sich aber im Nachhinein natürlich noch ergänzen. Die Lautsprecher kommen dann genau über unsere Köpfe in die noch zu bauende Zwischendecke zwischen Fahrerhaus und GFK-Dachhaube. Ein Verstärker wird wohl auch noch kommen, habe mir da schon einen auf der JBL Seite heraus gesucht, aber ich will erst einmal testen was das Radio bringt. Immerhin sind 4×50W Anschlüsse vorhanden… Falls ich doch noch einen Verstärker anschaffe würden darüber nur die Fahrerhausboxen laufen und ich würde ihn auch nur während der Fahrt betreiben, weil er sonst doch zu viel Strom im Stand ziehen würde. Die Lautsprecher im Wohnraum schließe ich direkt ans Radio an, so dass diese auch immer ohne Verstärker funktionieren würden. Für den Wohnraum habe ich schon länger relativ günstige Aufbaulautsprecher herum liegen, die nur noch eingebaut werden wollen. Die Kabel liegen schon, so dass das nicht das Problem werden wird.

Das wären also unter anderem so die Vorhaben für die freie Zeit über die Feiertage!

Post aus Weißrussland

Freitag, 11 Dezember 2009

In den letzten Tagen hat mich doch eine sehr interessante Mail aus Weißrussland von Alexander erreicht, der mir ein paar Fotos von seinem Projekt geschickt hat. Ist doch klasse was das Internet möglich macht!?!

Das war die Ausgangsbasis:

Alexanders 208D Basis

und so ist der aktuelle Stand:

1

so ganz fertig ist er auch noch nicht, muss noch der Motor rein und sonst eben noch ein paar Kleinigkeiten, man kennt das ja ;-)

Ansonsten ist nicht viel los was odimobil betrifft… Aber nach Weihnachten dürfte ich wieder etwas Zeit finden weiter zu basteln

Winterschlaf

Dienstag, 20 Oktober 2009

So hier noch ein kurzer Beitrag, dass odimobil im Winterschlaf ist…

Die letzten Kilometer haben wir erfolgreich ohne Panne bewältigt *juhu* und in den letzten Tagen der Semesterferien habe ich odimobil fit für den Winter gemacht, also alles Wasser raus und Hähne geöffnet… Dann noch ein bissl Ordnung gemacht und ihm die große Innenreinigung verpasst ;-)

Jetzt suche ich mir einen Unterstellplatz für den Winter, also eine Garage, Carport, Halle, etc… Hauptsache kein Wasser auf dem Dach, denn dem trau ich nicht. Halbwegs zugänglich muss der Platz auch noch sein, denn ich möchte am liebsten ganzjährig ein Unterstellplatz finden und dann wird er ja ab und zu zum “pimpen” wieder mit genommen. Also falls jmd. was in der Nähe von Heidelberg oder Bamberg hätte, nur her damit…

Mein Garagenlager habe ich auch noch umgeräumt und dort Ordnung gemacht, so dass nach fast zwei Jahren endlich wieder mein PKW rein passt :-D Das wichtigste habe ich noch dahinter gequetscht, aber diesen Winter will ich nicht mehr bei jedem Wind und Wetter basteln. Winterprojekte, die man auch innen erledigen kann, gibt es genug; Ich würde gern die Scheinwerfer endlich fertig umrüsten auf die Golf Elektromotoren, vielleicht die innere Motorverkleidung von innen neu dämmen, usw.

Den Fahrradträger werde ich mir vielleicht auch nochmals vornehmen, nachdem der Fertigstellungstermin vor dem letzten Urlaub nicht geklappt hatte, brauchte ich ihn erst einmal nicht mehr und habe mich nicht mehr damit befasst. Im aktuellen Zustand fand ich es aber einfach zu gefährlich ihn zu benutzen und zu hoffen, dass ich die Fahrräder wieder mitbringe. Martin hatte noch eine gute Idee die Fahrräder zusätzlich am Fahrzeug zu befestigen und damit das starke Wackeln zu verhindern. Dann müsste zwar ein Halter gelöst werden bevor man den Träger schwenken könnte, aber das wäre kein Problem…

Jetzt ist der Uni-Alltag schon fast wieder da und hier wird wohl erst mal Ruhe einkehren!

teurer Ausflug

Mittwoch, 14 Oktober 2009

Vorab, wir sind wieder on the road und da Veronika gerade fährt habe ich Zeit zu tippen… Wir sind gerade bei Luxemburg über die Grenze und steuern jetzt die Heimat an!

Aber der Reihe nach…

Am Montag morgen sind wir zum Mercedes Händler Aubin in Caen-Mondeville, wo odimobil ja seit Samstag Nachmittag stand und weiter Bremsflüssigkeit verloren hat. Wir haben zurerst versucht jmd. bei der Serviceannahme zu finden der Englisch konnte, aber das war, wie immer, schwierig. Wir mussten es erst einmal auf Französisch versuchen und hatten uns einige Vokabeln zurecht gelegt; nach einer Weile hat die Dame uns klar gemacht, dass sie den Wagen nicht reparieren, weil sie nur PKWs annehmen! Ich dachte mir platzt der Hals, hätte mir das nicht einer der Verkäufer am Samstag schon sagen können, dann wäre ich noch weiter gefahren. Es gibt nämlich 8km weiter einen MB Händler für Transporter und Trucks, aber wie hin kommen? Man muss dazu sagen, dass die Mitarbeiter wirklich alle sehr freundlich waren und versucht haben uns alles mit Händen und Füßen zu erklären und nach einer Weile hatten sie sogar jmd. ausfindig gemacht, der Englisch konnte. Im Endeffekt wollten sie den Wagen aber nicht reparieren, auch wenn die Hebebühne es wohl hätte tragen können. Sie haben den MB Pannennotdienst angerufen und der sollte mir weiter helfen. Die Dame an der Serviceannahme hat versucht bei der Hotline jmd. Deutschsprachigen aufzutreiben und so bin ich Holland im Callcenter gelandet, wo mein “Fall” aufgenommen wurde. Da der Mitarbeiter “nur” deutsch konnte, aber nicht wirklich zuständig war, hat er mir mitgeteilt, er würde das jetzt an das Internationale Team im Haus weitergeben und die würden mich dann zurückrufen, vermutlich auf Französisch. na gut. Parallel habe ich dann meine Versicherung angerufen bei der ich auch die Mobilitätsgarantie über die IMA habe und sie über den Sachstand informiert. Sie haben vorgeschlagen selbst einen Abschlepper zu schicken, der mich dann die 8km weiter zum anderen Händler transportiert und so haben wir es dann auch gemacht. Den MB Pannenservice wollte ich dann abwimmeln, wenn er sich wieder meldet, doch das ist bis heute nicht geschehen! Es muss wohl mein Fall zwischen den verschiedenen Teams verloren gegangen sein, um so froher bin ich, dass ich mir parallel einen anderen Abschlepper besorgt habe. Mit der IMA hat wieder alles perfekt geklappt, ein französischer Mitarbeiter hat sich von der Dame an der Serviceanahme erklären lassen wo ich bin und hin muss und nach einer guten halben Stunde kam dann auch der Abschlepper und ich musste ihm nichts mehr erklären… Endlich mal wieder wurde odimobil auf den Abschlepper verladen (wie ich dieses Bild haße…) und es ging zu Mercedes Divinor, nach Frenouville.

Dort ging dann das Spiel von vorne los, jmd. finden der englisch kann – erst einmal nicht möglich – und erklären was los ist. Dafür waren die Mitarbeiter dort noch viel freundlicher und hilfsbereiter und sie haben schon nach ein paar Minuten jmd. aufgetrieben, der englisch konnte. Allerdings hatten sie viel zu tun und erst nachmittags Zeit sich den Wagen genau anzuschauen; also sind wir mit unserem Citroen los und haben uns Caen angeschaut, was nicht wirklich sehenswert ist, aber zum Zeitvertreib reicht es. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder bei MB und uns wurde eine lange Liste mit Ersatzteilen gezeigt. Leider die meisten nicht im Lager und daher war erst einmal warten angesagt, aber immerhin Mercedes-typisch sollten die Teile am nächsten Tag vor Ort sein. Die Rechnung war noch unschöner, er meinte mit Arbeitszeit wird es ca. 700? kosten, weil nicht nur die Radbremszylinder, sondern auch gleich die mit Bremsflüssigkeit getränkten Bremsbacken ausgetauscht werden müssen. Das ganze dann noch auf beiden Seiten und schon ist man bei dem netten Sümmchen. Da wir aber weiter wollten kann man das nicht ändern. Fertig sollte der Wagen dann Dienstag Nachmittag sein und wir hatten nun wieder Zeit.

Also sind wir nach Honfleur gefahren, das wirklich sehenwert ist! Wir haben ein schönes Hotel gefunden und uns wurde ein wunderbares Restaurant in der idylischen Innenstadt empfohlen. Gestern ging es dann an der Küste entlang über einige nette Ferienorte zurück zu MB wo wir schon gegen 14 Uhr an kamen. Der Wagen war auch schon fertig, nur hat er gleich den Übersetzer geholt, weil es Erklärungsbedarf gab. Das hieß nichts Gutes, wahrscheinlich höherer Rechnungsbetrag? Und so war es, im Endeffekt mussten sie beide Trommelbremsen komplett austauschen und mehr Arbeit war es auch. Der Mitarbeiter hat sich aber mehrfach entschuldigt und er hat wohl ein paar Arbeitsschritte vergessen ins Angebot auf zu nehmen (es musste alles ziemlich schnell gehen). Sie haben mir als Entschädigung 13% auf die Ersatzteile gegeben, was ich schon sehr nett finde und diesen Service habe ich bei der MB Niederlassung in Heidelberg nicht bekommen, trotz mehr als doppelt so hohem Rechnungsbetrag und Beschwerde. Im Endeffekt hat es jetzt gut 900? gekostet und wir sind wieder auf der Strecke. Die weitere Fahrt hat problemlos geklappt und wir haben auf einem Stellplatz in Doulens übernachtet. Jetzt sind es noch ca. 130km nach Hause und die schaffen wir hoffentlich auch noch pannenfrei.

Die “Pannenstatistik” für dieses Jahr ist allerdings weniger berauschend, halbwegs geschönt wären es dieses Jahr 6 Ausfahrten mit 3 Pannen :-(

odimobil eingetauscht

Sonntag, 11 Oktober 2009

120km vor dem Ziel Cherbourg hat gestern die Bremswirkung rapide abgenommen und das Bremspedal lies sich minütlich weiter eindrücken ohne, dass etwas passierte… Hinter Caen habe ich dann doch mal angehalten und die Bremsschläuche untersucht, leider mit einer unschönen Überrraschung; am hinteren rechten Reifen war alles mit Bremsflüssigkeit verschmiert und es tropfte aus der Trommelbremse hinaus. Nach einer Ferndiagnose von Adrian ist wohl der Hauptbremszylinder Radbremszylinder defekt und da ich keine Lust und Zeit hatte mich schon wieder abschleppen zu lassen, bin ich mit letzter Bremskraft 15km zurück nach Caen zu Mercedes gefahren. Abgesehen davon, dass dort kein Mensch englisch kann, wurde mir klar gemacht, dass die Werkstatt schon zu hat und auch kein Ersatzteil mehr bestellt werden kann. Also habe ich mir einen Mietwagen besorgt, den meine Mobilitätsversicherung bezahlt und mich wohl spätestens nach dieser weiteren Panne kündigen wird ;-) Ich habe odimobil auf dem Parkplatz zurück gelassen und bin mit meinem “Zidröhn” C3 nach Cherbourg gedonnert und habe Veronika noch pünktlich von der Fähre abgeholt, was ja Sinn dieser Reise war… Seitdem genießen wir die Normandie und erkunden sie in unserem C3 mit free miles ;-) So ein C3 wirkt verdammt ruhig und komfortabel, je nachdem mit was man vorher gefahren ist :-D Wir haben die “exclusive” Version mit Klima, Schaltwippen!!!, uvm. Morgen früh geht es dann wieder zu MB und wir versuchen weiter uns mit Händen und Füßen zu verständigen… Mal sehen wann wir wieder weiter kommen, aber so langsam wäre wieder etwas mehr Zuverlässigkeit von odimobil wünschenswert…

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