Post aus Weißrussland

Freitag, 11 Dezember 2009

In den letzten Tagen hat mich doch eine sehr interessante Mail aus Weißrussland von Alexander erreicht, der mir ein paar Fotos von seinem Projekt geschickt hat. Ist doch klasse was das Internet möglich macht!?!

Das war die Ausgangsbasis:

Alexanders 208D Basis

und so ist der aktuelle Stand:

1

so ganz fertig ist er auch noch nicht, muss noch der Motor rein und sonst eben noch ein paar Kleinigkeiten, man kennt das ja ;-)

Ansonsten ist nicht viel los was odimobil betrifft… Aber nach Weihnachten dürfte ich wieder etwas Zeit finden weiter zu basteln

Winterschlaf

Dienstag, 20 Oktober 2009

So hier noch ein kurzer Beitrag, dass odimobil im Winterschlaf ist…

Die letzten Kilometer haben wir erfolgreich ohne Panne bewältigt *juhu* und in den letzten Tagen der Semesterferien habe ich odimobil fit für den Winter gemacht, also alles Wasser raus und Hähne geöffnet… Dann noch ein bissl Ordnung gemacht und ihm die große Innenreinigung verpasst ;-)

Jetzt suche ich mir einen Unterstellplatz für den Winter, also eine Garage, Carport, Halle, etc… Hauptsache kein Wasser auf dem Dach, denn dem trau ich nicht. Halbwegs zugänglich muss der Platz auch noch sein, denn ich möchte am liebsten ganzjährig ein Unterstellplatz finden und dann wird er ja ab und zu zum “pimpen” wieder mit genommen. Also falls jmd. was in der Nähe von Heidelberg oder Bamberg hätte, nur her damit…

Mein Garagenlager habe ich auch noch umgeräumt und dort Ordnung gemacht, so dass nach fast zwei Jahren endlich wieder mein PKW rein passt :-D Das wichtigste habe ich noch dahinter gequetscht, aber diesen Winter will ich nicht mehr bei jedem Wind und Wetter basteln. Winterprojekte, die man auch innen erledigen kann, gibt es genug; Ich würde gern die Scheinwerfer endlich fertig umrüsten auf die Golf Elektromotoren, vielleicht die innere Motorverkleidung von innen neu dämmen, usw.

Den Fahrradträger werde ich mir vielleicht auch nochmals vornehmen, nachdem der Fertigstellungstermin vor dem letzten Urlaub nicht geklappt hatte, brauchte ich ihn erst einmal nicht mehr und habe mich nicht mehr damit befasst. Im aktuellen Zustand fand ich es aber einfach zu gefährlich ihn zu benutzen und zu hoffen, dass ich die Fahrräder wieder mitbringe. Martin hatte noch eine gute Idee die Fahrräder zusätzlich am Fahrzeug zu befestigen und damit das starke Wackeln zu verhindern. Dann müsste zwar ein Halter gelöst werden bevor man den Träger schwenken könnte, aber das wäre kein Problem…

Jetzt ist der Uni-Alltag schon fast wieder da und hier wird wohl erst mal Ruhe einkehren!

teurer Ausflug

Mittwoch, 14 Oktober 2009

Vorab, wir sind wieder on the road und da Veronika gerade fährt habe ich Zeit zu tippen… Wir sind gerade bei Luxemburg über die Grenze und steuern jetzt die Heimat an!

Aber der Reihe nach…

Am Montag morgen sind wir zum Mercedes Händler Aubin in Caen-Mondeville, wo odimobil ja seit Samstag Nachmittag stand und weiter Bremsflüssigkeit verloren hat. Wir haben zurerst versucht jmd. bei der Serviceannahme zu finden der Englisch konnte, aber das war, wie immer, schwierig. Wir mussten es erst einmal auf Französisch versuchen und hatten uns einige Vokabeln zurecht gelegt; nach einer Weile hat die Dame uns klar gemacht, dass sie den Wagen nicht reparieren, weil sie nur PKWs annehmen! Ich dachte mir platzt der Hals, hätte mir das nicht einer der Verkäufer am Samstag schon sagen können, dann wäre ich noch weiter gefahren. Es gibt nämlich 8km weiter einen MB Händler für Transporter und Trucks, aber wie hin kommen? Man muss dazu sagen, dass die Mitarbeiter wirklich alle sehr freundlich waren und versucht haben uns alles mit Händen und Füßen zu erklären und nach einer Weile hatten sie sogar jmd. ausfindig gemacht, der Englisch konnte. Im Endeffekt wollten sie den Wagen aber nicht reparieren, auch wenn die Hebebühne es wohl hätte tragen können. Sie haben den MB Pannennotdienst angerufen und der sollte mir weiter helfen. Die Dame an der Serviceannahme hat versucht bei der Hotline jmd. Deutschsprachigen aufzutreiben und so bin ich Holland im Callcenter gelandet, wo mein “Fall” aufgenommen wurde. Da der Mitarbeiter “nur” deutsch konnte, aber nicht wirklich zuständig war, hat er mir mitgeteilt, er würde das jetzt an das Internationale Team im Haus weitergeben und die würden mich dann zurückrufen, vermutlich auf Französisch. na gut. Parallel habe ich dann meine Versicherung angerufen bei der ich auch die Mobilitätsgarantie über die IMA habe und sie über den Sachstand informiert. Sie haben vorgeschlagen selbst einen Abschlepper zu schicken, der mich dann die 8km weiter zum anderen Händler transportiert und so haben wir es dann auch gemacht. Den MB Pannenservice wollte ich dann abwimmeln, wenn er sich wieder meldet, doch das ist bis heute nicht geschehen! Es muss wohl mein Fall zwischen den verschiedenen Teams verloren gegangen sein, um so froher bin ich, dass ich mir parallel einen anderen Abschlepper besorgt habe. Mit der IMA hat wieder alles perfekt geklappt, ein französischer Mitarbeiter hat sich von der Dame an der Serviceanahme erklären lassen wo ich bin und hin muss und nach einer guten halben Stunde kam dann auch der Abschlepper und ich musste ihm nichts mehr erklären… Endlich mal wieder wurde odimobil auf den Abschlepper verladen (wie ich dieses Bild haße…) und es ging zu Mercedes Divinor, nach Frenouville.

Dort ging dann das Spiel von vorne los, jmd. finden der englisch kann – erst einmal nicht möglich – und erklären was los ist. Dafür waren die Mitarbeiter dort noch viel freundlicher und hilfsbereiter und sie haben schon nach ein paar Minuten jmd. aufgetrieben, der englisch konnte. Allerdings hatten sie viel zu tun und erst nachmittags Zeit sich den Wagen genau anzuschauen; also sind wir mit unserem Citroen los und haben uns Caen angeschaut, was nicht wirklich sehenswert ist, aber zum Zeitvertreib reicht es. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder bei MB und uns wurde eine lange Liste mit Ersatzteilen gezeigt. Leider die meisten nicht im Lager und daher war erst einmal warten angesagt, aber immerhin Mercedes-typisch sollten die Teile am nächsten Tag vor Ort sein. Die Rechnung war noch unschöner, er meinte mit Arbeitszeit wird es ca. 700? kosten, weil nicht nur die Radbremszylinder, sondern auch gleich die mit Bremsflüssigkeit getränkten Bremsbacken ausgetauscht werden müssen. Das ganze dann noch auf beiden Seiten und schon ist man bei dem netten Sümmchen. Da wir aber weiter wollten kann man das nicht ändern. Fertig sollte der Wagen dann Dienstag Nachmittag sein und wir hatten nun wieder Zeit.

Also sind wir nach Honfleur gefahren, das wirklich sehenwert ist! Wir haben ein schönes Hotel gefunden und uns wurde ein wunderbares Restaurant in der idylischen Innenstadt empfohlen. Gestern ging es dann an der Küste entlang über einige nette Ferienorte zurück zu MB wo wir schon gegen 14 Uhr an kamen. Der Wagen war auch schon fertig, nur hat er gleich den Übersetzer geholt, weil es Erklärungsbedarf gab. Das hieß nichts Gutes, wahrscheinlich höherer Rechnungsbetrag? Und so war es, im Endeffekt mussten sie beide Trommelbremsen komplett austauschen und mehr Arbeit war es auch. Der Mitarbeiter hat sich aber mehrfach entschuldigt und er hat wohl ein paar Arbeitsschritte vergessen ins Angebot auf zu nehmen (es musste alles ziemlich schnell gehen). Sie haben mir als Entschädigung 13% auf die Ersatzteile gegeben, was ich schon sehr nett finde und diesen Service habe ich bei der MB Niederlassung in Heidelberg nicht bekommen, trotz mehr als doppelt so hohem Rechnungsbetrag und Beschwerde. Im Endeffekt hat es jetzt gut 900? gekostet und wir sind wieder auf der Strecke. Die weitere Fahrt hat problemlos geklappt und wir haben auf einem Stellplatz in Doulens übernachtet. Jetzt sind es noch ca. 130km nach Hause und die schaffen wir hoffentlich auch noch pannenfrei.

Die “Pannenstatistik” für dieses Jahr ist allerdings weniger berauschend, halbwegs geschönt wären es dieses Jahr 6 Ausfahrten mit 3 Pannen :-(

odimobil eingetauscht

Sonntag, 11 Oktober 2009

120km vor dem Ziel Cherbourg hat gestern die Bremswirkung rapide abgenommen und das Bremspedal lies sich minütlich weiter eindrücken ohne, dass etwas passierte… Hinter Caen habe ich dann doch mal angehalten und die Bremsschläuche untersucht, leider mit einer unschönen Überrraschung; am hinteren rechten Reifen war alles mit Bremsflüssigkeit verschmiert und es tropfte aus der Trommelbremse hinaus. Nach einer Ferndiagnose von Adrian ist wohl der Hauptbremszylinder Radbremszylinder defekt und da ich keine Lust und Zeit hatte mich schon wieder abschleppen zu lassen, bin ich mit letzter Bremskraft 15km zurück nach Caen zu Mercedes gefahren. Abgesehen davon, dass dort kein Mensch englisch kann, wurde mir klar gemacht, dass die Werkstatt schon zu hat und auch kein Ersatzteil mehr bestellt werden kann. Also habe ich mir einen Mietwagen besorgt, den meine Mobilitätsversicherung bezahlt und mich wohl spätestens nach dieser weiteren Panne kündigen wird ;-) Ich habe odimobil auf dem Parkplatz zurück gelassen und bin mit meinem “Zidröhn” C3 nach Cherbourg gedonnert und habe Veronika noch pünktlich von der Fähre abgeholt, was ja Sinn dieser Reise war… Seitdem genießen wir die Normandie und erkunden sie in unserem C3 mit free miles ;-) So ein C3 wirkt verdammt ruhig und komfortabel, je nachdem mit was man vorher gefahren ist :-D Wir haben die “exclusive” Version mit Klima, Schaltwippen!!!, uvm. Morgen früh geht es dann wieder zu MB und wir versuchen weiter uns mit Händen und Füßen zu verständigen… Mal sehen wann wir wieder weiter kommen, aber so langsam wäre wieder etwas mehr Zuverlässigkeit von odimobil wünschenswert…

Reifen geplatzt

Sonntag, 20 September 2009

Tja allzu weit bin ich leider nicht gekommen, vor allem nicht bis Pisa wo meine Freunde auf mich warten.
Gestern bin ich bis durch den Gotthard gefahren und habe dann auf einem “Stellplatz” in Airolo direkt hinter dem Tunnel übernachtet.
Heute morgen sollte es dann weiter nach Pisa gehen, doch ich kam erstmal viel später weg als ich wollte, denn es war so schön ruhig, dass ich erst um 8.30 Uhr aufgewacht bin. Dann ging es weiter über Lugano und an Milano vorbei Richtung Genova, dort wollte ich dann an der Küste bis Pisa, doch es kam leider anders.
Hinter Milano wackelte der Wagen irgendwie und ich habe erstmal die Musik aus gemacht mit der ich versucht habe das Dröhnen zu überdecken. Gehört habe ich nichts – außer odimobil an sich – was mir auch völlig reicht :-D Dann habe ich aber doch mal in einer der SOS Buchten angehalten und mir den rechten Vorderreifen angeschaut, weil ich dachte es käme von dort, denn wir hatten auf unserem letzten Kärnten Urlaub kurz mal Gummigeruch von dort. Ich habe aber nichts gefunden und so habe ich wieder Schwung geholt und war gerade wieder auf 90 km/h als es einen Knall hinten machte. Der Wagen ist gar nicht ausgebrochen und ich konnte wieder problemlos zurück auf den Pannenstreifen. Ergebnis: Der hintere linke Reifen war geplatzt. Nach kurzer Zeit kam dann auch der orangene Servicewagen, den ich vor kurzem überholt hatte, der wohl nach Teilen o.ä. sucht. Mit perfektem Italienisch ( oder besser unter Einsatz von Händen und Füßen) war schnell erklärt was Sache ist und da der Ersatzreifen geschickter Weise seit Kauf von odimobil mit einseitig abgefahrenen Gummi in der Garage steht hat er mir einen Abschlepper geordert. Dieser war nach kurzer Zeit da und hat mich zu seiner Werkstatt geschleppt. Heute – am Sonntag – gibt es natürlich keine Reifen und daher stehe ich auf einem herrlichen Stellplatz im Industriegebiet zwischen Autowerkstatt und Hauptverkehrstrasse und muss wohl bis morgen ausharren. Passend zu allem hat es gerade angefangen zu schütten, aber ich wollte so wie so mal das Auto sauber machen ;-)
Übrigens bin ich selbst Schuld, letzte Woche habe ich mir dann mal näher meine Reifen angeschaut (nach dem Gummigeruch) und festgestellt, dass zwei Reifen Baujahr 2000 sind, einer 2003 und der der geplatzt ist von 96!!! War wohl der Ersatzreifen, denn er hatte noch das beste Profil und der Ersatzreifen in der Garage ist auch ein 2000er. Tja ich wollte für nächste Saison neue Reifen holen, jetzt weiß ich, dass es früher wohl besser gewesen wäre.
Übrigens stehen hier bei der Werkstatt noch Ludwigsburger Wohnmobilisten, die ein gerissenes Kupplungsseil haben. Sie sind schon seit Sa Abend da und meinten zw. 3 und 4 Uhr nachts wäre es ruhig gewesen ;-) Trotzem lustig hier, wir saßen, bis es eben angefangen hat zu schütten, vor ihrem Womo und haben uns nett unterhalten. Morgen werden wir dann zusammen um 8.30 Uhr das Büro “stürmen” und hoffen, dass man hier die Teile am gleichen Tag bekommt!?!
Erwähnt sei übrigens noch das er Italiener ist und mir morgen bestimmt hilft zu übersetzen, denn er kann tatsächlich noch besser italienisch als ich ^^
So jetzt noch ein paar Schnappschüsse, dann reichts auch wieder mim Tippen aufm iPhone…

honeypot@odimobil.de