Winterschlaf

Dienstag, 20 Oktober 2009

So hier noch ein kurzer Beitrag, dass odimobil im Winterschlaf ist…

Die letzten Kilometer haben wir erfolgreich ohne Panne bewältigt *juhu* und in den letzten Tagen der Semesterferien habe ich odimobil fit für den Winter gemacht, also alles Wasser raus und Hähne geöffnet… Dann noch ein bissl Ordnung gemacht und ihm die große Innenreinigung verpasst ;-)

Jetzt suche ich mir einen Unterstellplatz für den Winter, also eine Garage, Carport, Halle, etc… Hauptsache kein Wasser auf dem Dach, denn dem trau ich nicht. Halbwegs zugänglich muss der Platz auch noch sein, denn ich möchte am liebsten ganzjährig ein Unterstellplatz finden und dann wird er ja ab und zu zum “pimpen” wieder mit genommen. Also falls jmd. was in der Nähe von Heidelberg oder Bamberg hätte, nur her damit…

Mein Garagenlager habe ich auch noch umgeräumt und dort Ordnung gemacht, so dass nach fast zwei Jahren endlich wieder mein PKW rein passt :-D Das wichtigste habe ich noch dahinter gequetscht, aber diesen Winter will ich nicht mehr bei jedem Wind und Wetter basteln. Winterprojekte, die man auch innen erledigen kann, gibt es genug; Ich würde gern die Scheinwerfer endlich fertig umrüsten auf die Golf Elektromotoren, vielleicht die innere Motorverkleidung von innen neu dämmen, usw.

Den Fahrradträger werde ich mir vielleicht auch nochmals vornehmen, nachdem der Fertigstellungstermin vor dem letzten Urlaub nicht geklappt hatte, brauchte ich ihn erst einmal nicht mehr und habe mich nicht mehr damit befasst. Im aktuellen Zustand fand ich es aber einfach zu gefährlich ihn zu benutzen und zu hoffen, dass ich die Fahrräder wieder mitbringe. Martin hatte noch eine gute Idee die Fahrräder zusätzlich am Fahrzeug zu befestigen und damit das starke Wackeln zu verhindern. Dann müsste zwar ein Halter gelöst werden bevor man den Träger schwenken könnte, aber das wäre kein Problem…

Jetzt ist der Uni-Alltag schon fast wieder da und hier wird wohl erst mal Ruhe einkehren!

teurer Ausflug

Mittwoch, 14 Oktober 2009

Vorab, wir sind wieder on the road und da Veronika gerade fährt habe ich Zeit zu tippen… Wir sind gerade bei Luxemburg über die Grenze und steuern jetzt die Heimat an!

Aber der Reihe nach…

Am Montag morgen sind wir zum Mercedes Händler Aubin in Caen-Mondeville, wo odimobil ja seit Samstag Nachmittag stand und weiter Bremsflüssigkeit verloren hat. Wir haben zurerst versucht jmd. bei der Serviceannahme zu finden der Englisch konnte, aber das war, wie immer, schwierig. Wir mussten es erst einmal auf Französisch versuchen und hatten uns einige Vokabeln zurecht gelegt; nach einer Weile hat die Dame uns klar gemacht, dass sie den Wagen nicht reparieren, weil sie nur PKWs annehmen! Ich dachte mir platzt der Hals, hätte mir das nicht einer der Verkäufer am Samstag schon sagen können, dann wäre ich noch weiter gefahren. Es gibt nämlich 8km weiter einen MB Händler für Transporter und Trucks, aber wie hin kommen? Man muss dazu sagen, dass die Mitarbeiter wirklich alle sehr freundlich waren und versucht haben uns alles mit Händen und Füßen zu erklären und nach einer Weile hatten sie sogar jmd. ausfindig gemacht, der Englisch konnte. Im Endeffekt wollten sie den Wagen aber nicht reparieren, auch wenn die Hebebühne es wohl hätte tragen können. Sie haben den MB Pannennotdienst angerufen und der sollte mir weiter helfen. Die Dame an der Serviceannahme hat versucht bei der Hotline jmd. Deutschsprachigen aufzutreiben und so bin ich Holland im Callcenter gelandet, wo mein “Fall” aufgenommen wurde. Da der Mitarbeiter “nur” deutsch konnte, aber nicht wirklich zuständig war, hat er mir mitgeteilt, er würde das jetzt an das Internationale Team im Haus weitergeben und die würden mich dann zurückrufen, vermutlich auf Französisch. na gut. Parallel habe ich dann meine Versicherung angerufen bei der ich auch die Mobilitätsgarantie über die IMA habe und sie über den Sachstand informiert. Sie haben vorgeschlagen selbst einen Abschlepper zu schicken, der mich dann die 8km weiter zum anderen Händler transportiert und so haben wir es dann auch gemacht. Den MB Pannenservice wollte ich dann abwimmeln, wenn er sich wieder meldet, doch das ist bis heute nicht geschehen! Es muss wohl mein Fall zwischen den verschiedenen Teams verloren gegangen sein, um so froher bin ich, dass ich mir parallel einen anderen Abschlepper besorgt habe. Mit der IMA hat wieder alles perfekt geklappt, ein französischer Mitarbeiter hat sich von der Dame an der Serviceanahme erklären lassen wo ich bin und hin muss und nach einer guten halben Stunde kam dann auch der Abschlepper und ich musste ihm nichts mehr erklären… Endlich mal wieder wurde odimobil auf den Abschlepper verladen (wie ich dieses Bild haße…) und es ging zu Mercedes Divinor, nach Frenouville.

Dort ging dann das Spiel von vorne los, jmd. finden der englisch kann – erst einmal nicht möglich – und erklären was los ist. Dafür waren die Mitarbeiter dort noch viel freundlicher und hilfsbereiter und sie haben schon nach ein paar Minuten jmd. aufgetrieben, der englisch konnte. Allerdings hatten sie viel zu tun und erst nachmittags Zeit sich den Wagen genau anzuschauen; also sind wir mit unserem Citroen los und haben uns Caen angeschaut, was nicht wirklich sehenswert ist, aber zum Zeitvertreib reicht es. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder bei MB und uns wurde eine lange Liste mit Ersatzteilen gezeigt. Leider die meisten nicht im Lager und daher war erst einmal warten angesagt, aber immerhin Mercedes-typisch sollten die Teile am nächsten Tag vor Ort sein. Die Rechnung war noch unschöner, er meinte mit Arbeitszeit wird es ca. 700? kosten, weil nicht nur die Radbremszylinder, sondern auch gleich die mit Bremsflüssigkeit getränkten Bremsbacken ausgetauscht werden müssen. Das ganze dann noch auf beiden Seiten und schon ist man bei dem netten Sümmchen. Da wir aber weiter wollten kann man das nicht ändern. Fertig sollte der Wagen dann Dienstag Nachmittag sein und wir hatten nun wieder Zeit.

Also sind wir nach Honfleur gefahren, das wirklich sehenwert ist! Wir haben ein schönes Hotel gefunden und uns wurde ein wunderbares Restaurant in der idylischen Innenstadt empfohlen. Gestern ging es dann an der Küste entlang über einige nette Ferienorte zurück zu MB wo wir schon gegen 14 Uhr an kamen. Der Wagen war auch schon fertig, nur hat er gleich den Übersetzer geholt, weil es Erklärungsbedarf gab. Das hieß nichts Gutes, wahrscheinlich höherer Rechnungsbetrag? Und so war es, im Endeffekt mussten sie beide Trommelbremsen komplett austauschen und mehr Arbeit war es auch. Der Mitarbeiter hat sich aber mehrfach entschuldigt und er hat wohl ein paar Arbeitsschritte vergessen ins Angebot auf zu nehmen (es musste alles ziemlich schnell gehen). Sie haben mir als Entschädigung 13% auf die Ersatzteile gegeben, was ich schon sehr nett finde und diesen Service habe ich bei der MB Niederlassung in Heidelberg nicht bekommen, trotz mehr als doppelt so hohem Rechnungsbetrag und Beschwerde. Im Endeffekt hat es jetzt gut 900? gekostet und wir sind wieder auf der Strecke. Die weitere Fahrt hat problemlos geklappt und wir haben auf einem Stellplatz in Doulens übernachtet. Jetzt sind es noch ca. 130km nach Hause und die schaffen wir hoffentlich auch noch pannenfrei.

Die “Pannenstatistik” für dieses Jahr ist allerdings weniger berauschend, halbwegs geschönt wären es dieses Jahr 6 Ausfahrten mit 3 Pannen :-(

odimobil eingetauscht

Sonntag, 11 Oktober 2009

120km vor dem Ziel Cherbourg hat gestern die Bremswirkung rapide abgenommen und das Bremspedal lies sich minütlich weiter eindrücken ohne, dass etwas passierte… Hinter Caen habe ich dann doch mal angehalten und die Bremsschläuche untersucht, leider mit einer unschönen Überrraschung; am hinteren rechten Reifen war alles mit Bremsflüssigkeit verschmiert und es tropfte aus der Trommelbremse hinaus. Nach einer Ferndiagnose von Adrian ist wohl der Hauptbremszylinder Radbremszylinder defekt und da ich keine Lust und Zeit hatte mich schon wieder abschleppen zu lassen, bin ich mit letzter Bremskraft 15km zurück nach Caen zu Mercedes gefahren. Abgesehen davon, dass dort kein Mensch englisch kann, wurde mir klar gemacht, dass die Werkstatt schon zu hat und auch kein Ersatzteil mehr bestellt werden kann. Also habe ich mir einen Mietwagen besorgt, den meine Mobilitätsversicherung bezahlt und mich wohl spätestens nach dieser weiteren Panne kündigen wird ;-) Ich habe odimobil auf dem Parkplatz zurück gelassen und bin mit meinem “Zidröhn” C3 nach Cherbourg gedonnert und habe Veronika noch pünktlich von der Fähre abgeholt, was ja Sinn dieser Reise war… Seitdem genießen wir die Normandie und erkunden sie in unserem C3 mit free miles ;-) So ein C3 wirkt verdammt ruhig und komfortabel, je nachdem mit was man vorher gefahren ist :-D Wir haben die “exclusive” Version mit Klima, Schaltwippen!!!, uvm. Morgen früh geht es dann wieder zu MB und wir versuchen weiter uns mit Händen und Füßen zu verständigen… Mal sehen wann wir wieder weiter kommen, aber so langsam wäre wieder etwas mehr Zuverlässigkeit von odimobil wünschenswert…

Fahrerhaus fertig

Dienstag, 6 Oktober 2009

Heute habe ich das Projekt “Geräuschdämmung” erst einmal abgeschlossen.

Die Kabel sind alle verlegt und alles funktioniert wieder. In der Zwischenzeit hatte ich auch endlich halbwegs flexible 10 qmm Kabel gefunden (mit einzelnen Adern) und konnte die Massekabel ersetzen. Zur Wohnraumversorgung gehen zwar noch die alten Kabel, aber diese werden auch bei Gelegenheit ausgetauscht, damit auch dort die Kabel verschwinden. Das Versenken der Kabel im Isolator hat gut geklappt, das 10 qmm Kabel habe ich noch mit Weicon etwas fest geklebt, die 2,5 qmm Kabel halten problemlos in einem kleinen Schnitt. Anschließend kam der zugeschnittene Teppichboden drauf; Fixiert ist er jetzt mit Klettband was auch ganz gut hält, selbst den Rundungen der Radkästen hat sich der dicke Boden angepasst. Beim Übertragen der einzelnen Xtrem-Isolator-Teile auf den Boden habe ich einmal geschlafen und ausversehen mit dem Edding eine Linie gemalt, die keine Schnittkante war ;-) Naja, auch der Rest ist nicht perfekt, an einigen Ecken fehlt etwas oder ist die Form nicht 100%ig, aber es ist eine gute Beta-Version :-D Versaut wird der relativ helle Boden so wie so bald sein und dann wird jedes update besser werden…

Der Fahrtest hat ergeben, dass hoffentlich keine S-Klasse jemals so laut war oder sein wird. Die lange Strecke übermorgen wird es zeigen, wie viel die Aktion gebracht hat. Ich fahre am Donnerstag los Richtung französische Atlantikküste mit Ziel Cherbourg und werde ca. ne Woche unterwegs sein. Dann geht auch schon bald wieder die Uni los und ich muss mal schauen, ob ich noch zum weiter basteln komme. Größere Fahrten sind dann jedenfalls nicht mehr geplant und wenn ich wieder da bin wird odimobil winterfest gemacht. Zum SAT geht es dieses Jahr nicht, mir reicht es mit Fahren für diese Saison und es ist auch komplett ausgebucht!

Alles in allem bin ich aber zufrieden. Der Boden ist absolut trittstabil, was wohl mehr am dicken Teppichboden als am Xtrem-Isolator liegt, aber auch der Isolator ist ja relativ hart. Die Trittstufen werden nochmal extra bearbeitet, also entrostet und verkleidet; und als Großprojekt für die Zukunft wäre dann das komplette Armaturenbrett ausbauen um das Blech dahinter zum Motor zu dämmen. Vorher fallen mir aber noch viele wichtigere Aufgaben ein…

Morgen werde ich noch in der Garage Ordnung machen und das WoMo startklar für die Frankreichtour machen.

Spacemobil

Montag, 5 Oktober 2009

So, am Freitag ging es weiter mit dem Dämmen; ich habe früh morgens schnell eine Lage Alubutyl unter dem Fahrer-Sitzkasten verklebt, um dann Batterie, Gebtriebemotor, etc. wieder einzubauen, damit ich odimobil zur Werkstatt bringen konnte.

Es wurden ja die neuen, gebrauchten Reifen aufgezogen und mein italienischer Sommerreifen dient nun zukünftig als Ersatzreifen. Wenn ich nur Platz für ihn hätte; die Post ist wohl Ohne herum gefahren und unter dem Auto ist alles voll. Auf dem Dach find ichs nicht so gut wegen dem unnötigen Windwiederstand, also muss er wohl rein oder noch zwischen Fahrradständer und Auto. Wahrscheintlich kommt er doch rein, in der Heckgarage finde ich vielleicht ein Plätzchen…

Den restlichen Freitag und Samstag habe ich dann Alubutyl verklebt. Das Zeug lässt sich ganz gut verarbeiten, mit dem Cuttermesser kann man es gut schneiden und Kleben tut es wie “Sau”. Mein Verkäufer hat mir noch geraten, dass man es auch gut mit einer ordentlichen Scheere schneiden kann; leider sind die Schnittkanten richtig scharf und einige Schnittverletzungen sind vorprogrammiert. Das passende Zuschneiden dauert sehr lange, dafür passt es sich super allen Formen an. Das Alu überlappt vielleicht an runden Formen etwas, aber es lässt sich jeglichem Untergrund anpassen. Nachdem der Boden fertig war habe ich mir sozusagen noch als “Meisterstück” die Motorverkleidung innen vorgenommen. Danach sah es aus wie im Spaceshuttle, alles silber ;-) Durch das dünne Material und die Aluschickt ist es absolut trittstabil und wie eine zweite Haut über dem Blech, nur runter geht es, glaube ich, nie wieder!

Anschließend habe ich auch den zweiten Sitzkasten und die Standheizung wieder eingebaut. Die Löcher der Gewinde habe ich mir vorher von unten durchgestochen und das Verschrauben durchs Alubutyl war kein Problem. Abends konnte ich es dann nicht mehr abwarten und ich habe mir den Fahrersitz eingebaut um den Erfolg zu testen. Leider war dieser mäßig und objektiv ist es so wie so schwierig zu beurteilen. Mein iPhone-Dezibel-Messer hat ungefähr genauso viel angezeigt wie sonst auch. 90 km/h = 90DB, 95km/h=95DB, usw. Bei 115km/h stimmt es zum Glück nicht mehr :-D Allerdings vibriert der Sitzkasten nicht mehr dank des Alubutyls und heftigere Vibrationen bei ca. 98km/h gehören auch der Vergangenheit an. Außerdem hat die Aktion mich endlich dazu gebracht den Dreck von 15 Jahren aus allen Ritzen zu entfernen und der Fußraum der Beifahrerseite hat sich vergößert. Dort ist ein schwarzes Blech und darunter hängt nur ein Relais, was ich in den Sicherungskasten verlegt habe; jetzt kann man die Füße etwas weiter ausstrecken, ohne das Blech. Ihr seht also, ich habe mir die Kosten und Mühe schon schön geredet…

Heute habe ich dann, nach dem mäßigen Erfolg, Schaumstoff aufs Alubutyl verklebt. Ich hatte zur Auswahl, Reimo Isolationsmatten, 15mm dick, oder Xtrem-Isolator. Das Reimozeugs hatte ich irgendwann mal bestellt und fliegt schon ewig im Lager herum. Es ist allerdings ganz weich und lässt sich komplett zusammen drücken. Das hat mir als Boden nicht so gut gefallen, außerdem hatte ich wohl zu wenig. Daher habe ich das Reimo-Zeugs in der Glasfaserhaube über dem Fahrerhaus verklebt und muss auch noch was nachbestellen, denn es hat nicht gereicht. Für den Boden habe ich Xtrem-Isolator genommen, mit dem wohl viele auch schon großen Erfolg beim Geräuschdämmen hatten. Ich wollte es allerdings noch halbswegs trittstabil haben, daher habe ich nur eine Schicht von meinem 10mm Isolator mit Patex verklebt. Beidseitig einsprühen und klebt wie immer zuverlässig, auch auf dem glatten Alu. Das Anpassen der Platten hat mich auch wieder einen halben Tag beschäftigt und vor dem Einkleben habe ich immer es als Schablone auf ein Teppichbodenreststück übertragen, den ich dann als letzte Schicht einbauen möchte. Am Ende des Tages war auch der Boden schwarz und der Teppichboden angepasst. Allerdings fehlt mir noch Klettband, mit dem ich den Teppichboden befestigen möchte, damit ich ihn mal austauschen kann. Ich muss auch noch die Verkabelung zwischen den beiden Batterien neu machen, denn die Kabel sollen endlich nicht mehr herumfliegen, sondern sauber im Isolator “versenkt” werden und unter dem Teppich verschwinden.

Morgen werde ich also mir die Verkabelung vornehmen und nach Beendigung den Teppichboden mit dem Klettband “einkleben”. Dann geht es auf Probefahrt und wehe es ist lauter als in einer S-Klasse ;-)

Bilder gibts gerade nur vom Spaceshuttlezustand, vom Xtrem-Isolator mache ich morgen noch Fotos bevor der Boden drauf kommt. Die Bilder kommen dann, wie immer, ins Umbau-Album!

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