teurer Ausflug

Mittwoch, 14 Oktober 2009

Vorab, wir sind wieder on the road und da Veronika gerade fährt habe ich Zeit zu tippen… Wir sind gerade bei Luxemburg über die Grenze und steuern jetzt die Heimat an!

Aber der Reihe nach…

Am Montag morgen sind wir zum Mercedes Händler Aubin in Caen-Mondeville, wo odimobil ja seit Samstag Nachmittag stand und weiter Bremsflüssigkeit verloren hat. Wir haben zurerst versucht jmd. bei der Serviceannahme zu finden der Englisch konnte, aber das war, wie immer, schwierig. Wir mussten es erst einmal auf Französisch versuchen und hatten uns einige Vokabeln zurecht gelegt; nach einer Weile hat die Dame uns klar gemacht, dass sie den Wagen nicht reparieren, weil sie nur PKWs annehmen! Ich dachte mir platzt der Hals, hätte mir das nicht einer der Verkäufer am Samstag schon sagen können, dann wäre ich noch weiter gefahren. Es gibt nämlich 8km weiter einen MB Händler für Transporter und Trucks, aber wie hin kommen? Man muss dazu sagen, dass die Mitarbeiter wirklich alle sehr freundlich waren und versucht haben uns alles mit Händen und Füßen zu erklären und nach einer Weile hatten sie sogar jmd. ausfindig gemacht, der Englisch konnte. Im Endeffekt wollten sie den Wagen aber nicht reparieren, auch wenn die Hebebühne es wohl hätte tragen können. Sie haben den MB Pannennotdienst angerufen und der sollte mir weiter helfen. Die Dame an der Serviceannahme hat versucht bei der Hotline jmd. Deutschsprachigen aufzutreiben und so bin ich Holland im Callcenter gelandet, wo mein “Fall” aufgenommen wurde. Da der Mitarbeiter “nur” deutsch konnte, aber nicht wirklich zuständig war, hat er mir mitgeteilt, er würde das jetzt an das Internationale Team im Haus weitergeben und die würden mich dann zurückrufen, vermutlich auf Französisch. na gut. Parallel habe ich dann meine Versicherung angerufen bei der ich auch die Mobilitätsgarantie über die IMA habe und sie über den Sachstand informiert. Sie haben vorgeschlagen selbst einen Abschlepper zu schicken, der mich dann die 8km weiter zum anderen Händler transportiert und so haben wir es dann auch gemacht. Den MB Pannenservice wollte ich dann abwimmeln, wenn er sich wieder meldet, doch das ist bis heute nicht geschehen! Es muss wohl mein Fall zwischen den verschiedenen Teams verloren gegangen sein, um so froher bin ich, dass ich mir parallel einen anderen Abschlepper besorgt habe. Mit der IMA hat wieder alles perfekt geklappt, ein französischer Mitarbeiter hat sich von der Dame an der Serviceanahme erklären lassen wo ich bin und hin muss und nach einer guten halben Stunde kam dann auch der Abschlepper und ich musste ihm nichts mehr erklären… Endlich mal wieder wurde odimobil auf den Abschlepper verladen (wie ich dieses Bild haße…) und es ging zu Mercedes Divinor, nach Frenouville.

Dort ging dann das Spiel von vorne los, jmd. finden der englisch kann – erst einmal nicht möglich – und erklären was los ist. Dafür waren die Mitarbeiter dort noch viel freundlicher und hilfsbereiter und sie haben schon nach ein paar Minuten jmd. aufgetrieben, der englisch konnte. Allerdings hatten sie viel zu tun und erst nachmittags Zeit sich den Wagen genau anzuschauen; also sind wir mit unserem Citroen los und haben uns Caen angeschaut, was nicht wirklich sehenswert ist, aber zum Zeitvertreib reicht es. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder bei MB und uns wurde eine lange Liste mit Ersatzteilen gezeigt. Leider die meisten nicht im Lager und daher war erst einmal warten angesagt, aber immerhin Mercedes-typisch sollten die Teile am nächsten Tag vor Ort sein. Die Rechnung war noch unschöner, er meinte mit Arbeitszeit wird es ca. 700? kosten, weil nicht nur die Radbremszylinder, sondern auch gleich die mit Bremsflüssigkeit getränkten Bremsbacken ausgetauscht werden müssen. Das ganze dann noch auf beiden Seiten und schon ist man bei dem netten Sümmchen. Da wir aber weiter wollten kann man das nicht ändern. Fertig sollte der Wagen dann Dienstag Nachmittag sein und wir hatten nun wieder Zeit.

Also sind wir nach Honfleur gefahren, das wirklich sehenwert ist! Wir haben ein schönes Hotel gefunden und uns wurde ein wunderbares Restaurant in der idylischen Innenstadt empfohlen. Gestern ging es dann an der Küste entlang über einige nette Ferienorte zurück zu MB wo wir schon gegen 14 Uhr an kamen. Der Wagen war auch schon fertig, nur hat er gleich den Übersetzer geholt, weil es Erklärungsbedarf gab. Das hieß nichts Gutes, wahrscheinlich höherer Rechnungsbetrag? Und so war es, im Endeffekt mussten sie beide Trommelbremsen komplett austauschen und mehr Arbeit war es auch. Der Mitarbeiter hat sich aber mehrfach entschuldigt und er hat wohl ein paar Arbeitsschritte vergessen ins Angebot auf zu nehmen (es musste alles ziemlich schnell gehen). Sie haben mir als Entschädigung 13% auf die Ersatzteile gegeben, was ich schon sehr nett finde und diesen Service habe ich bei der MB Niederlassung in Heidelberg nicht bekommen, trotz mehr als doppelt so hohem Rechnungsbetrag und Beschwerde. Im Endeffekt hat es jetzt gut 900? gekostet und wir sind wieder auf der Strecke. Die weitere Fahrt hat problemlos geklappt und wir haben auf einem Stellplatz in Doulens übernachtet. Jetzt sind es noch ca. 130km nach Hause und die schaffen wir hoffentlich auch noch pannenfrei.

Die “Pannenstatistik” für dieses Jahr ist allerdings weniger berauschend, halbwegs geschönt wären es dieses Jahr 6 Ausfahrten mit 3 Pannen :-(

odimobil eingetauscht

Sonntag, 11 Oktober 2009

120km vor dem Ziel Cherbourg hat gestern die Bremswirkung rapide abgenommen und das Bremspedal lies sich minütlich weiter eindrücken ohne, dass etwas passierte… Hinter Caen habe ich dann doch mal angehalten und die Bremsschläuche untersucht, leider mit einer unschönen Überrraschung; am hinteren rechten Reifen war alles mit Bremsflüssigkeit verschmiert und es tropfte aus der Trommelbremse hinaus. Nach einer Ferndiagnose von Adrian ist wohl der Hauptbremszylinder Radbremszylinder defekt und da ich keine Lust und Zeit hatte mich schon wieder abschleppen zu lassen, bin ich mit letzter Bremskraft 15km zurück nach Caen zu Mercedes gefahren. Abgesehen davon, dass dort kein Mensch englisch kann, wurde mir klar gemacht, dass die Werkstatt schon zu hat und auch kein Ersatzteil mehr bestellt werden kann. Also habe ich mir einen Mietwagen besorgt, den meine Mobilitätsversicherung bezahlt und mich wohl spätestens nach dieser weiteren Panne kündigen wird ;-) Ich habe odimobil auf dem Parkplatz zurück gelassen und bin mit meinem “Zidröhn” C3 nach Cherbourg gedonnert und habe Veronika noch pünktlich von der Fähre abgeholt, was ja Sinn dieser Reise war… Seitdem genießen wir die Normandie und erkunden sie in unserem C3 mit free miles ;-) So ein C3 wirkt verdammt ruhig und komfortabel, je nachdem mit was man vorher gefahren ist :-D Wir haben die “exclusive” Version mit Klima, Schaltwippen!!!, uvm. Morgen früh geht es dann wieder zu MB und wir versuchen weiter uns mit Händen und Füßen zu verständigen… Mal sehen wann wir wieder weiter kommen, aber so langsam wäre wieder etwas mehr Zuverlässigkeit von odimobil wünschenswert…

Wellnessurlaub fürs WoMo

Montag, 11 August 2008

So mein WoMo ist erstmal weg und die Straße wieder leer ;-)

Ich habe es zur Werkstatt meines Vertrauens gebracht und es werden die nötigsten Inspektionsarbeiten durchgeführt, die ich hier nicht selbst machen kann. Er bekommt einen Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel und ein paar Reparaturen. Das eine Ventil am Vorderreifen ist kaputt und eine Trommelbremse hat verringerte Bremskraft. Das waren ein paar Punkte, die beim damaligen DEKRA Gebrauchtwagencheck aufgefallen waren.

Außerdem habe ich bemerkt, dass odimobil im September zum TÜV muss und da sind auch noch ein paar Arbeiten fällig. Zum Beispiel muss die Leuchtweitenregulierung repariert werden, weil einer der Schläuche abgefallen war und jetzt natürlich nur noch Luft im System ist. Eine Möglichkeit ist ein komplett befülltes System mit Geber- und Nehmerzylindern bei MB für 80? zu kaufen. An sich gut, aber ich bin mir nicht sicher wie lange es hält, bis vielleicht wieder ein Schlauch abfällt. Außerdem muss ich schon wieder die komplette Armaturenfläche ausbauen und das geht nur, wenn ich das Lenkrad abmache wovor ich mich scheue. Die Alternative ist vom Golf II die Elektromotoren zu verbauen und über einen 10 KOhm Poti zu steuern. Letzteres werde ich wohl testen, die Motoren soll es ab 5? das Stück am Schrottplatz geben. An dieser Stelle ein Dank an das mb-mobil Forum für die Tipps!
Kögel-Teile habe ich auch geordert. Die untere Führungsrolle der Seitentür ist total verostet und diese gab es zum Glück noch. Allerdings kostet der Spaß 50?, mal sehen was ich dafür bekomme.

Bei MB habe ich das Türgummi (Teilenummer: 004 487 3452) für die Seitentür bekommen, Kögel hat das nicht (mehr) und das Rückscheinwerferglas (Teilenummer: 002 544 4790). Das war irgendwie von Anfang an kaputt und zwischendurch schwimmt da hinten alles :-D  

Mit meinem Kühlschrank Waeco CAS-60 gab es auch viel Ärger, weil er nicht zum Einbau in Wohnmobile geeignet ist. Das hat mir inzwischen Waeco offiziell mitgeteilt, aber dies ist nur der Fall, weil sie kein Zubehör liefern für die Abgasführung und die Abschottung des Raums hinter dem Kühlschrank. Ich hoffe jetzt, dass ich ihn behalten kann, wenn ich den Raum dahinter gasdicht verschließe und natürlich einen Abgaskamin einbaue. Zur Besprechung dieser Punkte habe ich jetzt mal einen Termin bei meinem Gasprüfer vereinbart und hoffe das beste!

Ok, soweit die News, hauptsächlich gurke ich von A nach B und “shope” und versuche ihn natürlich langsam TÜV-reif zu kriegen.

honeypot@odimobil.de