letzte Urlaubsvorbereitungen und ab nach Kroatien

Montag, 4 Oktober 2010

Nachdem der Umbau der LWR endlich endgültig abgeschlossen war konnte ich mich am vergangenen Donnerstag zum TÜV wagen. Vorher musste allerdings noch eine Gasabnahme her. Zum Glück keine komplett neue Gaserstabahme, denn mein “neuer” Boiler konnte nachgetragen werden. Diesen hatte ich bisher noch gar nicht “vorgeführt”. Die Gasaußensteckdose ist ja kein Verbraucher und wird daher nicht eingetragen, wurde nur alles auf Dichtigkeit geprüft. Nach der erfolgreichen Gasabnahme ging es dann zum TÜV bzw. GTÜ. Auch das hat problemlos geklappt, der Prüfer meinte schon als ich kam, odimobil müsse er sich gar nicht anschauen, denn was die Post nicht kaputt bekommen hat, würde ich auch nicht schaffen ^^ Nach den Abgasuntersuchung sah der Hof übrigens so aus:

nix Feinstaub :-D

Die Prüfung lief problemlos und er hat immerhin auch die Scheinwerfer bzw. die LWR geprüft, hat sich die Mühe also schon gelohnt.

Ansonsten ist noch die neue Batterie vor dem Urlaub rein gekommen. Eine AGM Batterie mit 100Ah, nachdem ja die Gelbatterie wohl hinüber ist. Sie hat innerhalb von Stunden die Spannung verloren und so konnte man nicht mal eine Nacht ohne Außenstrom irgendwo stehen.

Dann habe ich noch die Kabel verlegt, d.h. das Kabel des neuen Luis Rückfahrkamerasystems, dann die Kabel für die Tankfüllstandssensoren und ein weiteres zwei-adriges Stromkabel für die neue Deckenbeleuchtung. Ob ich die Tankfüllstandsanzeige einbaue, weiß ich noch nicht, aber wenn der doppelte Boden mal auf ist, wollte ich alles zusammen erledigen. Das Rückfahrkamerakabel war mir das Wichtigste, denn es hing in den letzten Wochen quer durchs Auto. Da ich die meisten Arbeiten am Freitag vor der Urlaubsabfahrt erledigt habe, blieb keine Zeit mehr die Deckenbeleuchtung einzubauen oder andere Aufgaben anzugehen. Außer einen Vorhang vor den Hecktüren anzubringen, das musste dann doch noch sein!

Die restlichen Aufgaben vor Urlaubsantritt nehmen doch noch genug Zeit in Anspruch, wie Wasser auffüllen und den Schmutz vom Arbeiten aus dem Auto schaffen…

Dann ging es auch schon los, Freitag Abend erst nach Bamberg Veronika abholen und dann sind wir letzten Samstag in den Urlaub aufgebrochen. Erste Station war der Faaker See in Kärnten als Zwischenstop nach Kroatien. Gestern dann weiter über Slovenien nach Kroatien. An der slovenischen Grenze wurden wir intensiv durchsucht bzw. mehr odimobil, weil wir wohl verdächtig waren?!?

Dann ging es mit der Fähre von Istrien auf die Insel Cres:

Und gestern Abend sind wir dann auf Losinj angekommen:

Die Wolken weg denken, war nur heute Mittag ein Wolkenband das durchzog. Ansonsten hatten wir blauen Himmel und diesen fantastischen Blick. Hier werden wir erst einmal relaxen und dann schauen wo wir noch alles hin wollen.

Von hier aus viele Grüße aus Kroatien!

weitere Abdichtungsversuche & Rückfahrkamera-Einbau

Freitag, 27 August 2010

So, das wäre dann auch der letzte überfällige Beitrag von meinen Arbeiten an odimobil, bevor ich zum Starnberger See aufgebrochen bin, aber der Reihe nach!

Als ich im Frühjahr meinen Unterstellplatz für odimobil gewechselt habe, musste es einige Wochen unter freiem Himmel auf einem P&R verbringen. In dieser Zeit war es extrem regnerisch und ich hatte leider wieder einige undichte Stellen entdeckt. Insgesamt sind es wohl drei Stellen, die Erste wäre das Dachfenster im Bad, die Zweite, eine altbekannte Stelle, auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster und die Dritte auf der Beifahrerseite am Heck.

Am Dachfenster war es nicht so schlimm und ich hatte schon mehrmals “nachgeschmiert”, aber dieses mal muss das Fenster wohl komplett raus und nochmals neu eingeklebt werden. Dann auch mit Primer, was ich früher nicht gemacht habe. Bisher habe ich immer nur entfettet und dann mit Sika bzw. inzwischen mit Weicon gearbeitet. Dieses “Projekt” steht allerdings noch aus, denn es kommt nicht allzu viel Wasser hinein und im Bad habe ich ja einen Abfluß ;-)

Allerdings wollte ich die schon länger bekannte Undichtigkeit auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster finden und beseitigen. Da ich in die Ecken zwischen Dach und Wand Teichfolie verklebt habe, damit kein Kondenswasser von den Aluprofilen an die Wandverkleidung bzw. die Schränke kommt, kann ich nicht genau sagen wo das Wasser her kommt. Es tropft aus der Teichfolien-Lücke beim Hängeschrank, wo mein Stahlträger zur Stützung des Dachs befestigt ist, heraus. Da das Wasser auch nur eintritt, wenn die Fahrerseite tiefer liegt als die Beifahrerseite und odimobil vorne höher ist als hinten, vermute ich die undichte Stelle auf der Höhe des Hängeschranks. Außerdem muss es sich wohl um einer der Näte zwischen Profil und Decke handeln und es ist wohl eher nicht die Befestigung der Dachreling. Daher habe ich mir die beiden hinteren Ecken der Profile vorgenommen, denn dort war noch altes, nicht sehr vertrauen erweckendendes Dichtmittel. Hier das Ergebnis:

Außerdem habe ich endlich die neue Rückfahrkamera montiert, denn man hat doch beim Rangieren ein besseres Gefühl. Leider haben das alte ELRO Kamerasystem und das neue System von Luis unterschiedliche Stecker bzw. Kabel. Zuerst hatte ich überlegt das Kabel vom alten ELRO System weiterzuverwenden und mir etwas zusammen zu löten, aber das sah doch wieder nach viel Aufwand aus, denn es muss sowohl die Verbindung zum Monitor passen, als auch der Anschluß der Rückfahrkamera an das Verlängerungskabel. Die alte ELRO-Kamera habe ich sicherheitshalber nicht weiter verwendet, da die technischen Daten von der Neuen zur Alten doch sehr voneinander abwichen. Da ich ja das Dichtungsmittel schon in der Hand hatte und ich auch schon sehr geübt bin, die Rückfahrkamera ein- und auszubauen, weil die ELRO-Kameras des öfteren defekt waren, ging das Herauskratzen des Dichtungsmittels relativ schnell. Die alte Halterung konnte ich weiter verwenden und so wurde nur das neue Kabel durchs Dach verlegt, die Kamera ausgerichtet und das ganze wieder abgedichtet. Um das Kamera-Verlängerungskabel zu verlegen muss ich ziemlich viel “aufreißen”, daher habe ich diese Arbeit vertagt und ein Kabel quer durchs Auto zum neuen Monitor gelegt. Endlich mal wieder ein Provisorium in odimobil! ^^ Sowohl die Kamera, als auch der Monitor machen einen deutlich besseren Eindruck. Der Monitor ist hell genug, dass man auch bei starker Sonneneinstrahlung etwas sehen kann und die Monitorbefestigung ist flexibler und stabliler. Man sollte zwar meinen, dass das jedes Rückfahrkamera-System erfüllen sollte, tut es aber leider nicht, vor allem nicht das Park7 von ELRO. Um das Verlängerungskabel zwischen Monitor und Kamera zu verlegen, muss ich den doppelten Boden und meine Elektrikwand-Verkleidung bei der Schiebetür öffnen. Dies sollte auch demnächst erledigt werden, denn es stehen noch ein paar weitere Elektrikarbeiten im Innenraum an. (Bilder von der Rückfahrkamera stelle ich noch in den nächsten Tagen ins Umbau-Album)

Ich habe noch vier IKEA 12V LED-Leisten “Dioder” im Lager, die meine neue Deckenbeleuchtung werden sollen. Meine Beleuchtung unter den Hängeschränken hat zur Folge, dass es nachts doch etwas duster im Deckenbereich ist. Daher werde ich einen Teil der originalen “Dachluke” schließen und dort die Leisten einbauen. Soll dann ähnlich wie in einer abgehängten Decke im Haus werden, wo die Strahler versenkt sind. Dazu muss ja auch noch ein Kabel verlegt werden, somit lohnt sich schon der Aufwand alle Verkleidungen nochmals zu öffnen. Anschließend darf endlich der Stoff an die Wand, der schon lange im Lager liegt.

Nach den Abdichtungsarbeiten und dem Einbau der Kamera bin ich ein Wochenende zum Starnberger See gefahren und habe mich mit Freunden dort getroffen, die mit “Weißware” angereist sind ;-) Es war ziemlich nass an diesem Wochenende, aber wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen. Leider habe ich die undichte Stelle auf der Fahrerseite noch nicht gefunden, denn inzwischen ist wieder etwas Wasser hinter dem Hängeschrank eingedrungen. Ein ewiges Katz und Mausspiel eben mit diesem Wasser…

Auspuffreparatur und Urlaubsstart

Donnerstag, 8 April 2010

Es folgt mal wieder ein schon lange fälliges update in diesem BLOG, aber bisher gab es weder viel zu berichten, noch war Zeit da, um diesen Bericht zu verfassen.
Privat gab es einiges seit dem letzten Skiausflug zu erledigen… Da war das Semesterende mit den üblichen Klausuren bis Mitte März und dann bin ich noch innerhalb Bambergs umgezogen, was ja bekanntermaßen auch immer mehr Arbeit ist als man sich das so wünscht! Ende März habe ich dann odimobil aus dem Winterschlaf bzw. aus dem Carport befreit und bin nach Nußloch gefahren. Dort gab es aber ebenfalls viel zu tun und es fehlte auch irgendwie die Lust an odimobil herum zu schrauben, da an meinem PKW auch einige Reparaturen fällig waren. Da wir allerdings am Ostermontag in Urlaub Richtung Süden aufbrechen wollten gab es noch einiges zu erledigen. Ein Frühjahrscheck am Gründonnerstag hat gezeigt, dass das vor dem Winter noch relativ kleine Loch im Auspuffrohr jahreszeitlich gerecht Osterei-groß geworden war und dementsprechend gut war der Sound ;-) Da ja der Geräuschpegel schon ohne kaputten Auspuff relativ hoch ist, musste diese Reparatur vor dem Urlaubsbeginn durchgeführt werden. Daher habe ich mich am Ostersamstag auf eine Mercedeswerkstätten-Rundtour begeben in der Hoffnung, dass meine Auspuffteile vorrätig wären. In Wiesloch hatte ich keinen Erfolg, aber in den Niederlassungen Heidelberg und Mannheim waren die wichtigsten Teile zu bekommen und es sollten nur noch ein paar Schrauben fehlen. Austauschen wollte ich das s-förmige Mittelrohr und den Endtopf, da diese miteinander verschweißt waren und offensichtlich schon viel an ihnen herum gebastelt und geschweißt wurde. Das Loch war genau im Übergang zwischen Topf und Rohr und da ich mal wieder etwas Ruhe in puncto Auspuffreparaturen haben wollte, habe ich beide Teile besorgt. Das letzte Rohr, das wohl die Abgase hinter dem Endtopf zur Seite heraus führen sollte, hatte ich nie und wollte ich mir auch wieder sparen.
Nach erfolgreichem Einkauf in den Sternapotheken für knapp 150€ ging es an den Ausbau des alten Auspuffs. Mein Plan war spätestens am Abend des Ostersamstags fertig zu sein, aber so lange wollte ich gar nicht brauchen! Da Adrian und ich schon nach dem Kauf von odimobil das erste Rohr vom Krümmer bis zum s-förmigen Rohr ausgetauscht hatten, wollte ich nur die beiden defekten Teile wechseln. Die Halterungen ließen sich alle relativ gut von der Karosserie lösen, aber die Schellen waren nur noch halb vorhanden und überall wurde mal herum geschweißt. Im Endeffekt habe ich den ganzen Auspuff inklusive des relativ neuen ersten Rohrs ausgebaut und in die Garage verfrachtet, weil sich die Verbindung zwischen altem und neuen Rohr – unter dem Auto liegend – nicht lösen wollte. In der Garage fiel mir dann ein, dass mein KFZ Schrauber mal bei einem Ölwechsel erwähnt hatte, dass er einen fehlenden Auspuffhalter angebracht hat. Diesen hatte er auch angeschweißt, leider inklusive der ineinander gesteckten Rohre. Kein Wunder das ich unter dem Auto diese Verbindung nicht trennen konnte. Da die Sternapotheken in der Zwischenzeit zu hatten durfte das ansonsten noch intakte Rohr nicht kaputt gehen und so habe ich mit etwas Mühe die Halterung aufgeflext und das Rohr gerettet. Dann musste ich feststellen, dass zwei der drei neuen Schellen für den Endtopf nicht passten und so musste eine andere Lösung her. Erst hatte ich versucht doch noch den alten Topf zu retten, weil an diesem die alten passenden Halterungen angeschweißt war. Aber ohne schweißen und pfuschen wäre da nichts zu machen gewesen. Abends hatte ich zwei Freunde zu Rat gezogen und wir hatten schnell eine Lösung gefunden, was nicht passt, wird eben passend gemacht! Die falschen Schellen waren ziemlich schnell mit der Flex und der Bohrmaschine modifiziert und so war der Abend schon erreicht, aber odimobil noch immer ohne Auspuff. Daher musste dann der Auspuffeinbau auf Ostersonntag verschoben werden, aber zum Glück hat alles gepasst und ich kann mir noch nach dem Urlaub überlegen, ob die provisorischen Halterungen bleiben dürfen oder noch ausgetauscht werden müssen.
Teilenummern und Fotos der Aktion folgen noch, wenn ich wieder zu Hause bin, denn ich schreibe euch gerade vom Ortasee aus Italien, wo ich mir die Sonne auf den Pelz scheinen lasse, während ich am See sitzend in die Tasten haue.

Daher könnt ihr folgern, dass der Urlaubsstart erfolgreich war, nur war alles zeitlich etwas verzögert. Am Ostermontag haben wir gemütlich odimobil eingeräumt und die üblichen Arbeiten, wie das Wassersystem in Betrieb nehmen, etc. erledigt. Dann ging es Nachmittags auf die Autobahn Richtung Süden mit Übernachtung in Airolo, hinter dem Gotthardtunnel. Dienstags sind wir bei erneutem, perfekten Wetter am Lago Maggiore entlang zum Ortasee gefahren und sind momentan in Orta San Guilo. Am Sonntag geht es schon wieder zurück und dann sollte anschließend ein Urlaubsbericht folgen!

Viele Grüße aus bella Italia!

und tschüss…

Freitag, 18 September 2009

Heute habe ich, wie geplant, mir noch die Aufkleber an den Hecktüren vorgenommen und gemerkt, dass das Caramba Zeugs noch besser ist als gedacht. Mein Schleifpapier war schon ziemlich am Ende und ich hatte keine Lust Neues zu kaufen, also habe ich nur die Folie angeschliffen und den Spezial Löser aufgetragen. Er dringt doch durch die Folie, aber eben nur wenn er auch einwirken kann. Da ich die Türen ausgebaut hatte und sie vor mir auf den Böcken lagen war das dieses mal möglich mit dem Einwirken, sonst ist es immer sofort heruntergelaufen. Die Folie bildet dann Bläschen und wird richtig matschig, das kann man dann gut mit dem Spachtel abnehmen. Nochmal drüber mit Löser und Schwamm und die Tür ist gelber denn je ;-) Ein paar Lackbläschen haben sich auch gleich abgelöst und es kamen blanke Alustellen zum Vorschein, aber zum Lackieren hatte ich heute keine Lust mehr, daher die hellen Stellen und der Rest ist Dreck ;-) Zu schön soll er ja auch nicht auf die Schnelle werden, sonst erkenne ich odimobil ja gar nicht mehr!

Aber als die Türen schon mal vor mir lagen, habe ich mir gleich das eine Fenster vorgenommen, das nicht richtig fest war. Die Gummilippe innen war in die Tür gerutscht und es war auch ein bisschen Wasser in den Türen. Zum Einziehen des Gummis musste ich die schwarzen halbrunden Rahmen innen beseitigen müssen, die natürlich – wie fast alles – vernietet waren und dann konnte ich das Gummi wieder einziehen.

Das war es dann auch an Arbeiten am WoMo, denn morgen geht es schon wieder “auf Urlaub”. Ich treffe mich mit Freunden in der Nähe von Pisa und werde mal sehen, ob ich morgen die Strecke am Stück allein schaffe oder eben erst So ankomme! Zurück bin ich wieder ungefähr am Ende des Monats. Dann bis demnächst!

Leichtgewicht

Donnerstag, 17 September 2009

Heute habe ich mich endlich wieder um odimobil kümmern können und wollen. Wir sind schon seit einer Woche wieder da, aber zu mehr als ausräumen bin ich bisher nicht gekommen, denn es gab genug anderes zu tun und es fehlte ehrlich gesagt auch ein wenig die Lust!

So als Kurzzusammenfassung des Urlaubs, es war wunderschön ;-) Wir hatten geniales Wetter für die Jahreszeit, sind super braun und haben die Mobilität voll ausgekostet. Am Chiemsee hat es uns gut gefallen, dass wir kurzer Hand einige Tage dort geblieben sind, dann ging es weiter nach Salzburg, zum Weißensee, Faaker See und wieder zurück zum Weißensee. Odimobil hat sich gut geschlagen, aber geduscht haben wir noch immer nicht im Auto. Vor der Abreise hatte ich es nicht mehr geschafft nochmals die Fugen teilweise zu erneuern. Ich muss auch irgendwie die eine Badwand fester bekommen, die rüttelt mir immer eine Fuge kaputt… Ansonsten haben wir nur ein paar Kleinigkeiten zwischendurch zur Optimierung erworben und es hat einfach alles geklappt. Der Gasboiler hat sich auch schon zum Spülen bewährt und es gibt keine “Stromsorgen” mehr… Wen es interessiert, ich habe auf meiner privaten Fotopage einen kleinen Urlaubsbericht online gestellt…

Und nun zu den Fortschritten, denn heute war WoMo Tag und so habe ich mir meine to-do-Liste vorgenommen, die ich im Urlaub erstellt habe:

Los ging es mit der Entlüftung des Abwassertanks. Der zweite Schlauch hat sich bewährt und wir hatten keine Ablaufprobleme mehr. Die Angabe des Tankbauers scheint also zu stimmen, dass man 19mm verwenden sollte, ein 12mm Schlauch ist auf jeden Fall bei mir zu wenig gewesen, mit zwei klappt es super. Da mein Tank ja unter dem Auto hängt und ich ihn zur Montage der Entlüftung nicht noch einmal abnehmen wollte um den Entlüftungsschlauch durch den Fahrzeugboden nach oben zu führen (ich wollte auch den Schlauch nicht mitten im Auto haben!) habe ich ja eine Tankdurchführung benutzt. D.h. der Schlauch ist an der Tankdecke fest geklebt und geht dann durch den Tankboden. Bisher ging der Schlauch außen weiter, an der Seite des Tanks wieder hoch und hing da eben. Jetzt ist – wie erwartet – das Abwasser bei vollem Tank in den Schlauch geschwappt und hat die Entlüftung blockiert. Ich hatte nur die Hoffnung, dass sich die Luft vielleicht “durchdrückt”, tut sie aber nicht :-( Mir sind ein paar Lösungen eingefallen, entweder Hahn an den tiefsten Punkt, dann muss ich aber zum Entleeren unters Auto oder einfach Löcher in den Schlauch. Ich habe jetzt die Schläuche außen einfach entfernt, denn die Mühe mit den Löchern kann ich mir ja dann auch sparen… Jetzt tropft es einfach ein bisschen bei der Fahrt, falls er voll ist, aber eigentlich Entleeren wir bevor es weiter geht und ich denke es wird nicht so viel heraus kommen. Das bleibt jetzt erst einmal so als Übergangslösung.

Dann habe ich mir noch einen mit wichtigen Punkt der Liste vorgenommen – die Waage – Irgendwie hab ich bis dato nie geschafft nach Heidelberg zur AVR (Abfallgesellschaft) zu fahren und dort odimobil zu wiegen. Heute habe ich es endlich erledigt, mit vollem Dieseltank und leeren Frisch- und Abwassertank wiegt er nur 2530kg!!! Das finde ich echt super, die Gasflaschen waren auch ziemlich leer, also mit Wasser, etc. ca. 2,7t. Die Campingausstattung war im Wagen, d.h. es kommen nur ein paar Klamotten dazu und ich habe noch immer viel freie Zuladungskapazitäten. Wenn mir also langweilig ist könnte ich ihn ablasten…

Dann habe ich mir einen noch wichtigeren Punkt der Liste vor genommen, der verdammte Aufkleber meines Vorbesitzers über der Windschutzscheibe soll weg. Im Urlaub hat es mich so genervt, weil alle Leute, die uns anstarren – was fast alle tun – nach oben auf den Aufkleber schauen… Gut gelaunt über das niedrige Gewicht bin ich ans Werk gegangen, mit Spachtel und Heißluftföhn bewaffnet und habe mir die andere Seite vorgenommen. Über der Fahrrerseite hatte ich schon mal angefangen und da war schon eine “angefressene” Stelle… Ungefähr nach gleicher Zeit wie das letzte mal, ca. 1h Arbeit und Fortschritt von ca. 10cm2 habe ich wieder entnervt aufgegeben. Diese Folie ist einfach nicht willig sich vom Auto zu lösen und reißt immer wieder. Dann erst mal mit dem Hund raus und in Ruhe nach gedacht. Adrian angerufen und nach einer Schleifmaschine gefragt, perfekt hat er ;-) In den Baumarkt, verschieden starkes Schleifpapier geholt und herum probiert. Tatsächlich konnte ich mit 60er Körnung ihr zu Leibe rücken und habe soweit geschliffen bis die Folie weg war und nur noch Kleber zu sehen war. Dafür hatte ich schon eine Weile das perfekte Kampfmittel, Caramba Spezial-Löser, mit dem ging dann der Rest problemlos weg. An diesem Aufkleber war zusätzlich schlimm, dass man eigentlich kaum hin kam ohne Gerüst. Von beiden Seiten kam ich ran, wenn ich mich unbequem zwischen Tür und Auto geklemmt habe und für die Mitte diente mir die andere Hälfte der Wohnmobilleiter, die noch in der Garage stand als Hilfe um den mittleren Teil des Aufklebers zu entfernen. Ich war zwar ziemlich gelb und klebrig, aber nach ca. 2h Arbeit war alles weg und ich bin sehr zufrieden mit meiner heutigen Arbeit. (sorry wg. der schlechten Fotos, aber ich habe nur schnell in der Dämmerung mit dem Handy  welche geschossen, denn der Erfolg musste doch festgehalten werden und morgen hole ich dann auch mal die gute Kamera raus, wenn die Finger nicht mehr gelb und klebrig sind ^^) Die Hecktüren werde ich mir morgen auch gleich vornehmen, ich denke aber, dass ich sie schnell aushänge und bequem in der Garage in der Horizontalen bearbeite…

Soweit die News des Tages…

honeypot@odimobil.de