weitere Abdichtungsversuche & Rückfahrkamera-Einbau

Freitag, 27 August 2010

So, das wäre dann auch der letzte überfällige Beitrag von meinen Arbeiten an odimobil, bevor ich zum Starnberger See aufgebrochen bin, aber der Reihe nach!

Als ich im Frühjahr meinen Unterstellplatz für odimobil gewechselt habe, musste es einige Wochen unter freiem Himmel auf einem P&R verbringen. In dieser Zeit war es extrem regnerisch und ich hatte leider wieder einige undichte Stellen entdeckt. Insgesamt sind es wohl drei Stellen, die Erste wäre das Dachfenster im Bad, die Zweite, eine altbekannte Stelle, auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster und die Dritte auf der Beifahrerseite am Heck.

Am Dachfenster war es nicht so schlimm und ich hatte schon mehrmals “nachgeschmiert”, aber dieses mal muss das Fenster wohl komplett raus und nochmals neu eingeklebt werden. Dann auch mit Primer, was ich früher nicht gemacht habe. Bisher habe ich immer nur entfettet und dann mit Sika bzw. inzwischen mit Weicon gearbeitet. Dieses “Projekt” steht allerdings noch aus, denn es kommt nicht allzu viel Wasser hinein und im Bad habe ich ja einen Abfluß ;-)

Allerdings wollte ich die schon länger bekannte Undichtigkeit auf der Fahrerseite zwischen Hängeschrank und Fenster finden und beseitigen. Da ich in die Ecken zwischen Dach und Wand Teichfolie verklebt habe, damit kein Kondenswasser von den Aluprofilen an die Wandverkleidung bzw. die Schränke kommt, kann ich nicht genau sagen wo das Wasser her kommt. Es tropft aus der Teichfolien-Lücke beim Hängeschrank, wo mein Stahlträger zur Stützung des Dachs befestigt ist, heraus. Da das Wasser auch nur eintritt, wenn die Fahrerseite tiefer liegt als die Beifahrerseite und odimobil vorne höher ist als hinten, vermute ich die undichte Stelle auf der Höhe des Hängeschranks. Außerdem muss es sich wohl um einer der Näte zwischen Profil und Decke handeln und es ist wohl eher nicht die Befestigung der Dachreling. Daher habe ich mir die beiden hinteren Ecken der Profile vorgenommen, denn dort war noch altes, nicht sehr vertrauen erweckendendes Dichtmittel. Hier das Ergebnis:

Außerdem habe ich endlich die neue Rückfahrkamera montiert, denn man hat doch beim Rangieren ein besseres Gefühl. Leider haben das alte ELRO Kamerasystem und das neue System von Luis unterschiedliche Stecker bzw. Kabel. Zuerst hatte ich überlegt das Kabel vom alten ELRO System weiterzuverwenden und mir etwas zusammen zu löten, aber das sah doch wieder nach viel Aufwand aus, denn es muss sowohl die Verbindung zum Monitor passen, als auch der Anschluß der Rückfahrkamera an das Verlängerungskabel. Die alte ELRO-Kamera habe ich sicherheitshalber nicht weiter verwendet, da die technischen Daten von der Neuen zur Alten doch sehr voneinander abwichen. Da ich ja das Dichtungsmittel schon in der Hand hatte und ich auch schon sehr geübt bin, die Rückfahrkamera ein- und auszubauen, weil die ELRO-Kameras des öfteren defekt waren, ging das Herauskratzen des Dichtungsmittels relativ schnell. Die alte Halterung konnte ich weiter verwenden und so wurde nur das neue Kabel durchs Dach verlegt, die Kamera ausgerichtet und das ganze wieder abgedichtet. Um das Kamera-Verlängerungskabel zu verlegen muss ich ziemlich viel “aufreißen”, daher habe ich diese Arbeit vertagt und ein Kabel quer durchs Auto zum neuen Monitor gelegt. Endlich mal wieder ein Provisorium in odimobil! ^^ Sowohl die Kamera, als auch der Monitor machen einen deutlich besseren Eindruck. Der Monitor ist hell genug, dass man auch bei starker Sonneneinstrahlung etwas sehen kann und die Monitorbefestigung ist flexibler und stabliler. Man sollte zwar meinen, dass das jedes Rückfahrkamera-System erfüllen sollte, tut es aber leider nicht, vor allem nicht das Park7 von ELRO. Um das Verlängerungskabel zwischen Monitor und Kamera zu verlegen, muss ich den doppelten Boden und meine Elektrikwand-Verkleidung bei der Schiebetür öffnen. Dies sollte auch demnächst erledigt werden, denn es stehen noch ein paar weitere Elektrikarbeiten im Innenraum an. (Bilder von der Rückfahrkamera stelle ich noch in den nächsten Tagen ins Umbau-Album)

Ich habe noch vier IKEA 12V LED-Leisten “Dioder” im Lager, die meine neue Deckenbeleuchtung werden sollen. Meine Beleuchtung unter den Hängeschränken hat zur Folge, dass es nachts doch etwas duster im Deckenbereich ist. Daher werde ich einen Teil der originalen “Dachluke” schließen und dort die Leisten einbauen. Soll dann ähnlich wie in einer abgehängten Decke im Haus werden, wo die Strahler versenkt sind. Dazu muss ja auch noch ein Kabel verlegt werden, somit lohnt sich schon der Aufwand alle Verkleidungen nochmals zu öffnen. Anschließend darf endlich der Stoff an die Wand, der schon lange im Lager liegt.

Nach den Abdichtungsarbeiten und dem Einbau der Kamera bin ich ein Wochenende zum Starnberger See gefahren und habe mich mit Freunden dort getroffen, die mit “Weißware” angereist sind ;-) Es war ziemlich nass an diesem Wochenende, aber wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen. Leider habe ich die undichte Stelle auf der Fahrerseite noch nicht gefunden, denn inzwischen ist wieder etwas Wasser hinter dem Hängeschrank eingedrungen. Ein ewiges Katz und Mausspiel eben mit diesem Wasser…

totally black

Mittwoch, 18 November 2009

Vorab, odimobil ist noch außen gelb und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern! Aber dafür ist jetzt auch die Isolation bzw. Geräuschdämmung der Dachhaube über der Fahrerkabine abgeschlossen und somit eine weitere fläche schwarz. Langsam könnte man denken, dass ich es so mag ;-) Aber es ist mehr so, dass es mich nicht so sehr stört, denn es gab bisher immer Wichtigeres zu tun als sich um optische Dinge zu kümmern. Doch für die nächste Saison wäre ein hellerer Stoff an den Wänden doch erstrebenswert! Testfahrt mit der fertig isolierten Haube gab es noch nicht, aber ich habe was die Lärmeindämmung an geht keine großen Hoffnungen mehr…

In der Zwischenzeit habe ich auch einen Stellplatz gefunden und odimobil durfte vor knapp zwei Wochen von Nußloch nach Bamberg “umziehen”. Ich habe hier ganz in der Nähe von Bamberg, nämlich in Strullendorf, einen Carport-Stellplatz gefunden, der erst einmal das diesjährige Winterquartier sein wird. Dort steht er jetzt geschützt vor starken Regenfällen und einem möglichen Wintereinbruch und ich kann das noch immer minimal undichte Dach beruhigt ignorieren. Die letzte Abdichtaktion hat zwar viel gebracht, doch bei einem extremen Regentag in Kärnten gab es doch einen kleinen Wassereinbruch. Eventuelle Schneelasten sollte das Dach zwar inzwischen auch gut weg stecken können, nachdem zwei T-Träger das Dach stützen, aber man muss es ja nicht herausfordern.

Schnee ist auch schon der richtige Stichpunkt, denn ich würde gerne dieses Jahr endlich mal wieder richtigen Schnee sehen und Ski fahren. Die letzten Jahre war mir das einfach zu teuer und dieses Saison werde ich wohl mal die Wintertauglichkeit von odimobil testen. Dazu habe ich mir schon eine Heizpatrone für den Abwassertank besorgt, damit mir dort das Wasser nicht einfriert. Weitere Arbeiten vor dem winterlichen Ausflug werden wohl noch die Heizungsrohrführung angehen, denn ich werde den doppelten Boden noch beheizen müssen. Winterreifen werde ich mir nicht extra anschaffen, sonst kann ich odimobil auch zu Hause lassen und in ein schönes Hotel fahren, aber ein paar Schneeketten sollte ich wohl noch anschaffen. Das dürfte es dann auch schon an nötigen Anschaffungen und Arbeiten gewesen sein. Wir werden das ganze mal für ein verlängertes Wochenende in dieser Wintersaison testen und dann natürlich unsere Erfahrungen kund tun. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, das machen wir wohl eher spontan, wenn die Schneelage besonders gut ist. Danach entscheidet sich dann, ob odimobil ganzjährig angemeldet bleiben wird oder ob ich auf Saisonkennzeichen umstelle.

Das war es auch schon wieder mit den News, odimobil “ruht” weiter unter dem Carport und als nächstes werden dann mal einzelne Winterprojekte angegangen, wie z.B. Fahrradträger fertig bauen, Leuchtweitenregulierung auf Elektrik umbauen, und und und

Winterschlaf

Dienstag, 20 Oktober 2009

So hier noch ein kurzer Beitrag, dass odimobil im Winterschlaf ist…

Die letzten Kilometer haben wir erfolgreich ohne Panne bewältigt *juhu* und in den letzten Tagen der Semesterferien habe ich odimobil fit für den Winter gemacht, also alles Wasser raus und Hähne geöffnet… Dann noch ein bissl Ordnung gemacht und ihm die große Innenreinigung verpasst ;-)

Jetzt suche ich mir einen Unterstellplatz für den Winter, also eine Garage, Carport, Halle, etc… Hauptsache kein Wasser auf dem Dach, denn dem trau ich nicht. Halbwegs zugänglich muss der Platz auch noch sein, denn ich möchte am liebsten ganzjährig ein Unterstellplatz finden und dann wird er ja ab und zu zum “pimpen” wieder mit genommen. Also falls jmd. was in der Nähe von Heidelberg oder Bamberg hätte, nur her damit…

Mein Garagenlager habe ich auch noch umgeräumt und dort Ordnung gemacht, so dass nach fast zwei Jahren endlich wieder mein PKW rein passt :-D Das wichtigste habe ich noch dahinter gequetscht, aber diesen Winter will ich nicht mehr bei jedem Wind und Wetter basteln. Winterprojekte, die man auch innen erledigen kann, gibt es genug; Ich würde gern die Scheinwerfer endlich fertig umrüsten auf die Golf Elektromotoren, vielleicht die innere Motorverkleidung von innen neu dämmen, usw.

Den Fahrradträger werde ich mir vielleicht auch nochmals vornehmen, nachdem der Fertigstellungstermin vor dem letzten Urlaub nicht geklappt hatte, brauchte ich ihn erst einmal nicht mehr und habe mich nicht mehr damit befasst. Im aktuellen Zustand fand ich es aber einfach zu gefährlich ihn zu benutzen und zu hoffen, dass ich die Fahrräder wieder mitbringe. Martin hatte noch eine gute Idee die Fahrräder zusätzlich am Fahrzeug zu befestigen und damit das starke Wackeln zu verhindern. Dann müsste zwar ein Halter gelöst werden bevor man den Träger schwenken könnte, aber das wäre kein Problem…

Jetzt ist der Uni-Alltag schon fast wieder da und hier wird wohl erst mal Ruhe einkehren!

Fahrradträger selbst bauen

Dienstag, 21 Juli 2009

Eigentlich wollte ich euch in diesem Beitrag schon den fertigen Fahrradträger präsentieren, aber daraus ist leider nichts geworden.

Am Freitag habe ich es nur geschafft das meiste Material abzuholen, ich habe in Mannheim einen Metallhändler aufgetrieben, der auch Bleche zu schneidet, was nicht ganz so einfach war. Dort habe ich Alu-Vierkant-Rohre 50x50x3 mm geordert und Warzenbleche, zum einen als “Boden” bzw. Abdeckung unter den Fahrradschienen und zum anderen baue ich daraus die Heckbeleuchtungseinheit. D.h. darauf kommen dann die Rückleuchten, Kennzeichenbeleuchtung und Kennzeichenhalter. Den Träger habe ich mal wieder in CAD geplant und mich an den schwenkbaren Trägern, die man bestellen kann, orientiert. Der Hauptunterschied ist zum einen, dass mein Model auf die vorhandene Trittstufe montiert wird und zum anderen eben eine geschlossene Plattform bildet, durch die kein Dreck und Staub von unten durch kommen soll. Darauf wird dann der eigentliche Fahrradträger montiert. Wahrscheinlich ist meine Auslegung mit Materialstärke und Befestigungen mal wieder total “oversized”, aber es soll ja halten ;-) Auf die Plattform könnte man auch eine komplette Box bauen, aber ich versuche es erst einmal mit einer Abdeckplane für Fahrräder. Der Träger kann dann, wie seine Vorbilder auch, komplett um 180° geschwenkt werden, sodass man bequem an die Hecktüren heran kommt. Die Beleuchtungseinheit besteht aus 40x40x2 mm Alu-Vierkant-Rohren und eben eines dieser gekauften Bleche, durch die Rohre können dann auch gleich die Kabel verlegt werden, diese enden dann auf einem handelsüblichen 7-poligen Anhängerstecker. Damit der Fahrradträger auch nur heraus schwenkt, wenn ich das möchte, wird er auf der Fahrrerseite mit einem Exzenter-Verschluß fixiert. Um an Fahrradschienen und Halter zu kommen, dachte ich, wäre es günstiger einzelne Ersatzteile zu bestellten, dem war aber nicht so und so habe ich einen Wohnwagendeichselträger bestellt. Davon brauche ich dann nur die Fahrradführungsschienen und einen Teil des Haltebügels, der zwischen die beiden Führungsschienen montiert wird. Außerdem habe ich zwei Abstandshalter bestellt, die dann die Fahrradrahmen am Bügel befestigen. Wenn ich ihn einmal zusammengebaut habe und alle Löcher gebohrt habe, wird er nochmals zerlegt und die Vierkantrohre werden dann Pulverbeschichtet oder ich lackiere sie selbst, muss mal dazu Preise vergleichen. Der Träger wird 2m breit und wird ca. 30cm weiter als die Stufe herausstehen. Zur Abdeckung der Vierkantrohre habe ich Lamellenstopfen bestellt, so kann kein Wasser und Schmutz in die Rohre.

In der CAD Zeichnung habe ich der Einfachheit halber nicht mehr den Bügel konstruiert, der mit den Abstandhaltern die Fahrradrahmen befestigt und den Exzenterverschluß habe ich auch nicht eingefügt. Das Material habe ich zusammen, vielleicht schaffe ich es in zwei Wochen mit dem Bau zumindest anzufangen!

schenkbarer Fahrradträger

Eins habe ich dann doch noch am Wochenende geschafft, ich habe nämlich das Dach neu abgedichtet und hoffe, dass es jetzt eine Weile dicht bleibt! Dieses mal habe ich Weicon Flex 310M benutzt und nicht mehr Sika 221, aber ich denke hauptsächlich war das Dach schon wieder undicht, weil ja mein Dach so stark durch hing. Über den Winter habe ich es ja langsam wieder hoch gedrückt und dann mit Stahl-T-Trägern fixiert, das war wohl selbst für das dauerelastische Sika etwas viel ;-) Das Weicon Dichtzeugs ist aber im Gegensatz zum Sika 221 UV beständig, daher muss es nicht mehr überlackiert werden.

ein Lichtblick

Mittwoch, 8 Oktober 2008

Gestern Nacht habe ich meinem Kühlschrank eine zweite Chance gegeben nachdem, wie mir empfohlen wurde, er eine Weile ruhen durfte. Es hat tatsächlich gewirkt und heute morgen waren es innen 4 °C… Das Zünden dauert zwar immer noch etwas länger, ich muss so ca. 10mal drücken, aber immerhin kühlt er schon mal!

Leider kamen heute keine Pakete, weder meine Steuereinheit der Heizung noch mein Abwassersystem sind eingetroffen, daher habe ich mich mit der Elektrik und den Frischwasserkanistern beschäftigt. Die Kanister habe ich mal eingebaut und etwas befüllt. Ein erster Test des Wassersystems habe ich auch schon hinter mir. Entgegen meinen Erwartungen spritzte es nicht an allen Ecken und Enden heraus. Nur an einem T-Stück tropfte es. Das Wasser wieder heraus zu bekommen war schon etwas schwieriger ohne Abwassersystem, aber die Dusche reichte bis vor die Tür ;-)

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